Helfer verhüllen Seitenaltäre mit farbigen Glaubenszeugnissen
Drei Bilder zur Fastenzeit

Den Leidensweg Jesu auf dem Weg zum Kreuz zeigt eines der drei Fastenbilder, die Hermann Wild (links) zusammen mit Mesner Josef Gleißner (rechts) und Winfried Kraus (oben) in der Stadtpfarrkirche St. Georg aufhängte. Bild: krb
Seit Aschermittwoch schmücken wieder drei Fastenbilder des Neustädter Malers Thaddäus Rabusky die Stadtpfarrkirche St. Georg. Pünktlich zu Beginn der 40-tägigen Vorbereitungszeit auf Ostern wurden zwei dieser drei bedeutenden Werke an den beiden Seitenaltären der katholischen Kirche angebracht. Das dritte Bild befindet sich an der rechten Wand neben dem Seitenaltar.

Neben Hermann Wild, der die drei Bilder resaturiert hatte, halfen dem Mesner Josef Gleißner auch noch Winfried Kraus, Gabi Gleißner und der Vorsitzende des Museumsvereins Bernhard Knauer beim Aufhängen der Kunstwerke.

Gemalter Schatz

"Die Fastenbilder sind nicht nur für die Kirchengemeinde und die Stadt eine Besonderheit, sondern stellen für die ganze Region einen kulturhistorischen Schatz dar", sagte Knauer. Diese früher weitverbreiteten Fastenbilder finde man nur noch in sehr wenigen Kirchen. "Aus den meisten sind sie seit vielen Jahren verschwunden."

Es ist dem Neustädter Wild zu verdanken, dass diese drei Werke nun wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen. Er hat sie aufwendig restauriert. Die Kosten trug der Lions-Club Lobkowitz. 40 Tage haben Kunstinteressierte und Gläubige Zeit, sich die Gemälde anzusehen und sich für das Gebet von ihnen inspirieren zu lassen.
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