"Herzwerker" mit Perspektive

Stellvertretender Bezirksgeschäftsführer Dieter Hauenstein, zweiter Bürgermeister Heinrich Maier (von links) sowie Schulleiterin Iris Engelbrecht-Schärl, Annette Karl und Regierungsschuldirektorin Gisela Stautner (von rechts) zeichneten die Prüfungsbesten aus. Es sind Kathrin Roßmann (Schnitt 1,0), Sabrina Ott (1,4), Johanna Glaser (1,4) und Olga Hommel (1,5), Tanja Bauer, Andreas Ernsberger, Ingrid Rupprecht und Heike Zetzlmann (alle 1,4). Bild: bey

29 Frauen und Männer haben nach dreijähriger Ausbildung die Abschlussprüfung zum staatlich anerkannten Altenpfleger gemeistert. Zwölf haben die einjährige Ausbildungszeit gepackt, nach der sie sich jetzt staatlich geprüfte Pflegefachhelfer nennen dürfen.

Für einen Schüler und zwei Schülerinnen aus diesem Kreis ist die Ausbildung noch nicht beendet, sondern setzt sich mit dem Einstieg in die dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Pflegehelfer fort.

"Die alten und kranken Menschen verlassen sich auf Sie und Ihr Wissen und vertrauen Ihnen", sagte die Leiterin der staatlichen Berufsfachschule Iris Engelbrecht-Schärl in der Abschlussfeier in der Stadthalle.

Fachlich kompetente und empathische Pflege garantiere den Menschen Würde und Menschlichkeit. Fernab vom traditionellen Bild der mitleidsvollen Schwester sei die heutige Altenpflege ein Beruf mit hohen Anforderungen. Ferner sei es ein Beruf mit Zukunft. Alle Absolventen würden übernommen.

Dieter Hauenstein, stellvertretender Bezirksgeschäftsführer Niederbayern/Oberpfalz, kündigte den Absolventen einen "Weg mit noch vielen Überraschungen" an. Dafür habe die Schule das Grundgerüst erstellt.

Gute Basis

Landtagsabgeordnete Annette Karl gratulierte und dankte für die Bereitschaft, einen Beruf zu ergreifen, in dem es um Verantwortung am Menschen geht. Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier nannte erfolgreich abgelegte Prüfungen eine gute Basis für das Berufsleben. Regierungsschuldirektorin Gisela Stautner gab den Absolventen mit der Aushändigung des Prüfungszeugnisses auch die Bezeichnung "Herzwerker". Dies seien Menschen, denen es Spaß mache, anderen, etwa Alten, Lebensqualität und Lebensfreude zu vermitteln. Stadtpfarrer Josef Häring billigte den Absolventen zu, das humane Gesicht der Gesellschaft mitgestalten zu können. "Achten Sie die Würde des alten Menschen, der Respekt verdient."

Mit Sketchen und Liedbeiträgen begleiteten einige Klassen die Abschlussfeier.
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