"Ich gehe gerne in die Schule", sagt Michael Koppmann. Und so stört es den künftigen Leiter der Mittelschule auch nicht, dass die Ferien für ihn bereits in eineinhalb Wochen zu Ende sind.
Schule beginnt am 1. September

Auf dem heimischen Arbeitstisch von Michael Koppmann in Nabburg liegt schon der aktuelle Jahresbericht der Mittelschule Neustadt. Anfang September übernimmt er die Leitung der Bildungsstätte auf dem Kulturhügel. Bild: hfz
(ui) Koppmann wohnt in Nabburg und arbeitet seit 1999 an der Grund- und Mittelschule Pfreimd. Am Dienstag, 1. September, startet der 44-Jährige Lehrer als Chef der Mittelschule in Neustadt. Bis dahin reist er mit der Ehefrau, den sechs und zwölf Jahre alten Mädchen und deren 14-jährigem Bruder nach Hamburg und an die Nordsee.

Nach dem Urlaub freut er sich, eine sehr gut geführte Schule von seinem Vorgänger zu übernehmen. Außerdem habe er gehört, dass es dort ein motiviertes Kollegium gebe. Als ersten Tätigkeits-Schwerpunkt werde er sich in die Verwaltung einarbeiten.

Primär stehen für ihn aber die Schüler im Mittelpunkt. Koppmann geht es darum, jedes Kind gezielt zu fördern, in höheren Klassen Berufsorientierung zu geben und die Jugendlichen zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Interessant finde Koppmann die Aufgabe, die Ganztagesklassen zu stärken und auszubauen. "Das läuft schon ganz gut. Wir werden das weiterführen." In Ganztagesklassen sei mehr Zeit fürs Kind und für Übungsphasen, um den Stoff zu vertiefen.

Sport und Erdkunde waren im Gymnasium die Lieblingsfächer des gebürtigen Nabburgers. Sport mag er als Lehrer immer noch gerne, dazu kam im Laufe der Zeit ein Faible für Mathe. Das brauchte er auch, als er in Pfreimd auch die M-Klassen zur mittleren Reife begleitete. 2006 machte er die Ausbildung zur Beratungslehrkraft. Seit drei Jahren ist er im Schulamtsbezirk Schwandorf in der Evaluation tätig und engagierte sich in der Folge für Programme zur Schulentwicklung. Außerdem ist er bis zum Wechsel im Personalrat und in der Lehrerfortbildung aktiv.

Nun freut er sich auf einen neuen Landkreis, neue Kollegen und Aufgaben sowie die Arbeit mit den Schülern. Schließlich sei er auch als Schulleiter viel im Unterricht. "Gestalten und etwas mit Kollegen bewirken zu können sowie Schule und Schüler voranzubringen, das wird eine ganz interessante Aufgabe", sagt der künftige Schulleiter, der seine Laufbahn in Teunz, Schönsee und einem Jahr in München begonnen hat. Er stehe für Transparenz und dafür, im Kollegium und im Alltag mit den Kindern offen aufeinander zuzugehen. "Ich mag es gern, wenn jemand ehrlich ist."
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