Immer mehr Urlauber buchen über das Internet - Übernachtungszahlen im Landkreis klettern nach ...
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Die Wanderwege im Landkreis erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die drei Frauen interessieren sich für eine Gesteinsformation auf dem Geologischen Lehrpfad bei Tännesberg. Bild: Popp
(bey) Der Landkreis nimmt als Urlaubsziel Fahrt auf. In den ersten drei Quartalen des Jahres kamen 71 896 Gäste an. Das sind 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 174 014 Übernachtungen bedeuten eine Zunahme um 4,5 Prozent. Privatvermieter mit weniger als zehn Betten und Ferienwohnungsbesitzer müssen ihre Zahlen erst zum Jahresende melden müssen. Reinhold Zapf, Tourismuschef des Landkreises, stellte diese Eckdaten im Wirtschaftsausschuss des Kreistages vor.

Regionalmanagerin Margit Frauenreuther betonte, dass Neustadt/WN zu den ersten Kreisen überhaupt gehört, die eine flächendeckende Radweg-Beschilderung aufgebaut Haben. Sie beinhaltet 750 Pfosten, 400 Pfeilwegweiser, 1700 Zwischenwegweiser und 1000 Legendenschilder.

Im Leader-Projekt "Vier-Städtedreieck" werden neun neue Radwanderwege ausgewiesen. Damit ist dort die Beschilderung fast fertig. Zu einem "Grenzüberschreitenden Aktionsbündnis" haben sich 18 Kommunen aus Deutschland und Tschechien zusammengeschlossen. Dazu soll es im Frühjahr ein Treffen geben. Zudem stellte Frauenreuther Chancen des Leader-Programms der EU näher vor. Zapf informierte über die wichtigsten touristischen Kennzahlen des Jahres 2013 in den Kreisen Neustadt, Tirschenreuth, Schwandorf und der Stadt Weiden: 117 001 Gästeankünfte, 444 460 Übernachtungen und 75 Euro Ausgaben pro Tag und Gast. Das ergibt 33 Millionen Euro Umsatz im Kreis Neustadt. Den gleichen Betrag dürften nochmals Tagesbesucher ausgeben. Unübersehbar ist mittlerweile, dass die überwiegende Zahl der Urlauber via Internet bucht. Waren es 2012 erst 35 334 Euro, so stieg der Betrag im Jahr 2013 auf 103 108 Euro und beträgt jetzt kurz vor Jahresende bereits 140 854 Euro. "Wer heute nicht aufs Internet setzt, hat morgen schon verloren", ist Landrat Andreas Meier überzeugt.
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