Jubelkonfirmation kein Anlass für Reue oder schlechtes Gewissen

Jubelkonfirmation kein Anlass für Reue oder schlechtes Gewissen (adj) Die Erinnerung an die Konfirmation ist eine Reise in die Kinderzeit. Die Aufregung, die erwartungsvolle Spannung, das Festkleid, der adrette Anzug erscheinen vor Augen. So ging es zehn Frauen und Männern, die vor 25, 50, 60 und in einem Fall sogar 70 Jahren als vollwertige Mitglieder in die evangelische Gemeinde aufgenommen wurden. Im Jubiläumsgottesdienst sprach Pfarrer Ulrich Gruber Veränderungen in all den Jahrzehnten an: Vertreibu
Die Erinnerung an die Konfirmation ist eine Reise in die Kinderzeit. Die Aufregung, die erwartungsvolle Spannung, das Festkleid, der adrette Anzug erscheinen vor Augen. So ging es zehn Frauen und Männern, die vor 25, 50, 60 und in einem Fall sogar 70 Jahren als vollwertige Mitglieder in die evangelische Gemeinde aufgenommen wurden. Im Jubiläumsgottesdienst sprach Pfarrer Ulrich Gruber Veränderungen in all den Jahrzehnten an: Vertreibung, Beruf, Ehepartner, neues Wissen, Mauerfall. "Es drängt sich die Frage auf, was uns bleibt. Ist etwas geblieben von den Hoffnungen der jungen Jahre? Ist die Bereitschaft geblieben, unter Gottes Segen zu leben, nach seinem Willen zu handeln? War ich fest im Glauben?" All diese Fragen warf Gruber auf, beruhigte die Gemüter aber schnell wieder: "Der Jubiläumsgottesdienst ist nicht der Tag, sich ein schlechtes Gewissen zu machen. Es ist der Tag, an dem Gott zu uns spricht: Ich bleibe euch treu." Im Anschluss trafen sich die Jubilare, unter ihnen Marianne Royer, die nach 70 Jahren Gnadenkonfirmation feierte, zu Sektempfang und Mittagessen. Bild: adj
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