Jugendgremium wählt neu

Stefan Linsmeier ist zufrieden mit der Arbeit als Jugendreferent. "Es macht mir Spaß." Bild: Hartl

Seit fast einem Jahr ist Stefan Linsmeier Jugendreferent der Stadt. Er hat zusammen mit dem Jugendgremium einige Veranstaltungen auf die Beine gestellt und sich in seine neue Tätigkeit eingelebt. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Die Arbeit mit den Jugendlichen macht Linsmeier viel Spaß: "Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit dem Jugendgremium und der Stadt funktioniert wunderbar." Das Engagement der Jugendlichen sei enorm. Seit seiner Wahl im November letzten Jahres hat der Polizeibeamte sieben Veranstaltungen mit dem Jugendgremium organisiert. Von der Christbaumaktion über den "Freiheits"-Fasching bis hin zum großen Open Air in Juni sei alles reibungslos über die Bühne gegangen.

Der nächste Termin steht schon bald an: "Wir wählen am 13. November turnusmäßig das Gremium", erklärt Linsmeier. Momentan engagieren sich etwa 25 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 25. Alle Jugendlichen aus der Stadt seien eingeladen, das Jugendgremium tatkräftig zu unterstützen. Die Jugendlichen betreiben weiterhin den Treff "Freiheit" in der Freizeitanlage. Im Moment werde dort fleißig renoviert. "Alles soll freundlicher und heller werden", erklärt Linsmeier. Die Theke werde neu verkleidet und auch ein Kicker sei auf Vordermann gebracht worden. Mitte November soll wieder eröffnet werden. "Je nach Resonanz wollen wir dann versuchen, auch wieder öfter aufzusperren, zum Beispiel jeden Freitagabend für ein paar Stunden." Der Jugendtreff hat seine Türen momentan nur einmal im Monat für die Jugendlichen geöffnet. Der Standort bleibt aber unverändert in der Freizeitanlage in der Gramau. Linsmeier hofft, dass auch mit einem neuen Pächter die Zusammenarbeit in der Anlage weiterhin gut verläuft. Vor allem hofft er, dass der Jugendtreff weiterhin geduldet wird. "Ich habe von dem Pächterwechsel erst in der Zeitung erfahren, mir hat das vorher keiner mitgeteilt."

Ansonsten hat der Jugendreferent weiterhin viel vor: Er plant eine Präventionsveranstaltung in Kooperation mit dem Kreisjugendring zu Crystal und anderen Drogen. Das Thema sei immer wichtig, und gerade Jugendliche sollten über die Gefahren besser informiert werden. "Die Versuchung, zu Drogen zu greifen, ist ja leider noch immer sehr groß bei manchen. Dem wollen wir entgegenwirken."

Beruf von Vorteil

Sein Beruf als Polizist wirke sich nicht negativ auf seine Arbeit als Jugendreferent aus. "Da gibt es keinerlei Spannungen." Im Gegenteil, es sei sogar von Vorteil. Gerade im Hinblick auf den Jugendschutz bei den zahlreichen Veranstaltungen sei seine Kompetenz gefragt. "Bisher hat immer alles super geklappt." Auch die Mitglieder des Gremiums hätten keine Vorbehalte gegen Linsmeier aufgrund seiner Arbeit als Polizist. Die Bilanz fällt durchweg positiv aus: "Ich will unbedingt weitermachen. Es gefällt mir sehr gut, mit den Jugendlichen etwas zu organisieren." Linsmeier ist voller Zuversicht, dass sich alles weiter gut entwickelt.
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