Jugendhilfe: Kosten klettern

Der Jugendhilfeausschuss befasste sich mit der Neuorganisation der ambulanten Jugendhilfeleistungen. Laut Jugendamtschef Klaus Egelseer sind diese Fälle zwischen 2006 und 2014 um 181 auf 387 angestiegen. Das sind 88 Prozent. Parallel dazu kletterten auch die Ausgaben von 850 000 Euro auf über 2 Millionen Euro, sprich 135 Prozent nach oben.

Gestiegen seien die qualitativen Anforderungen an die Arbeit mit jungen Menschen und ihren Familien. "Die Probleme sind komplexer und schwieriger geworden", erklärte Eglseer. Das Jugendamt kann aber auf eine ausreichende Zahl an Trägern und Honorarkräften zurückgreifen. Aus Sicht der Verwaltung müsste aber das Abrechnungsverfahren mit ihnen einheitlich und transparent gestaltet werden. Dabei bringe die Finanzierung von Fachkräftestellen bei verschiedenen Trägern Vorteile.
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