Kinder packen beim "Turmbau zu Babel" mit an
Sprachen-Wirrwarr

Was ist aus Noah und seiner Familie nach der Sintflut geworden? Dieser Frage gingen in der evangelischen Kirche die beiden wohl ältesten Holzwürmer der Welt namens Bohra und Bohris nach. Die beiden christlichen Liedermacher - außerhalb ihrer Auftritte heißen sie Gabi und Dr. Amadeus Eidner - machten mit ihrem Familienprogramm "Der Turmbau zu Babel" in der Kreisstadt Station.

Zwei Holzwürmer

Pfarrer Ulrich Gruber hatte das Singspiel am Sonntagnachmittag zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde organisiert. "Biegen, löten und justieren, Rohre legen, isolieren - und die Zange stets am Mann, Klempner komm wir packen an", besangen die beiden Holzwürmer die Aufgaben eines Heizungsbauers. Die Kinder durften fleißig mithelfen beim Turmbau und kamen immer wieder auf die Bühne. Auch Mamis und Papis sangen mit.

Tiere in Australien retten

"Was ist, wenn jeder in einer anderen Sprache sprechen würde?", fragte Bohra. "Genau! Keiner würde den anderen verstehen, und jeder müsste für sich alleine arbeiten." So geschehen bei den Handwerkern in Babel. Es kam zu einem großen Durcheinander, und die Bauarbeiter zogen in alle Himmelsrichtungen, auf alle fünf Kontinente. In Australien angelangt, durften sieben Kinder aus dem Publikum, mit Feuerwehrhelmen ausgerüstet, bei den Klängen von "Feuer im Koala-Land" die Tiere - darunter Emu und Känguru - aus dem brennenden australischen Busch retten.
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