Kinder- und Jugendpsychiatrie vor der Erweiterung
Stetig mehr Patienten

Oberarzt Hans Kiefl (im Vordergrund, links) erläuterte zusammen mit Konrad Kastner (Zweiter von rechts) etwa 20 Besucherinnen der Frauen-Union die Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Weiden. Bild: bey
Der Kreisverband der Frauen-Union sah sich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Bezirks in der Weidener Sebastianstraße um. FU-Vorsitzende Tanja Schiffmann sagte, damit wolle man die Tradition fortsetzen, zum Weltkindertag ein passendes Thema anzusprechen.

Oberarzt Hans Kiefl freute sich, dass inzwischen mehr Ärzte für weniger Patienten verantwortlich sind. Früher, vor etwa einem halben Jahrhundert, waren zwei Ärzte für 100 Patienten zuständig, heute für 10 Patienten.

Keine Änderungen hätten sich aber am Krankheitsbild ergeben. Ausführlich befasste sich der Oberarzt mit der Verweildauer von Patienten, im Schnitt 27 Tage. Weil aber immer mehr Menschen Hilfe brauchten, müsse die Klinik erweitert werden.

Das erläuterte Konrad Kastner näher, der bei den Bezirkskliniken für die Finanzen zuständig ist. Unmittelbar neben der Jugendpsychiatrie Weiden soll eine neue Tagesklinik mit 20 Betten entstehen.

Als Behandlungsziel nannte Oberarzt Kiefl den Begriff der "Selbstwirksamkeit". Damit solle erreicht werden, dass jeder Patient die von ihm gewünschten Verrichtungen selbst umsetzen könne. Mit zum Erfolg der Arbeit in der Jugendpsychiatrie trage die Zusammenarbeit mit den anderen Stationen des Klinikums Weiden, den Schulen und Behörden bei.
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