Kinder werfen Steine auf Garagendach der Pfarrei
Kein Lausbubenstreich

Mit diesen Steinen haben Kinder schon mehrfach die Dachziegel der zum katholischen Pfarrhof gehörenden Garagen zertrümmert. Von einem Lausbubenstreich kann man hier nicht mehr sprechen. Bild: arw
Gar nicht mehr lustig finden Stadtpfarrer Josef Häring und Kirchenpfleger Oliver Völkl, was drei oder vier Buben vielleicht als Lausbubenstreiche empfinden. Sie ärgern sich über wiederholte Sachbeschädigung auf dem Dach der Pfarrhof-Garagen.

Die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren warfen schon mehrfach große Steine auf das Dach der Dreifach-Garage. "Dabei gehen jedes Mal etliche Dachziegel zu Bruch", bedauert der Kirchenpfleger, der die kaputten Ziegel ersetzen muss. Die Kinder kletterten auf und über die Mauer, die das "Gassl" hinauf zum Schulbühl vom Pfarrhofgelände abgrenzt. Dort werfen sie dann die Steine auf die Ziegel.

Als sie nach dem letzten Vorfall die Mutter des Stadtpfarrers, Cäcilia Häring, zur Rede stellte, suchten sie das Weite, aber nicht ohne vorher frech geworden zu sein. "Das Problem ist, dass uns die Ersatzdachziegel irgendwann einmal ausgehen. Außerdem kostet das Geld", bedauert Völkl.

Zum Glück ertappte Geistlicher Rat Häring jetzt wahrscheinlich einen aus der Gruppe in einer der Garagen und stellte seine Identität fest.
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