Konzert würdigt Lautenspieler und Schlossherren
Geist von Hyazinth

Seltene Instrumente für einzigartigen Musikgenuss: Stephan Rath würdigt mit Barocklaute und Theorbe zusammen mit Alena Hönigová (Cembalo) und Jana Chytilová (Violine) den Neustädter Lautenspieler Fürst Phillipp Hyazinth. Bild: krb
Der Zeit des beginnenden 18. Jahrhunderts war das erste Schlosskonzert in diesem Jahr gewidmet. Der einstige Herr des Lobkowitz-Schlosses, Fürst Phillipp Hyazinth, zählte zu den besten Lautenisten in dieser Zeit.

Bernhard Knauer von den Kulturfreunden Lobkowitz erzählte, dass der Fürst in diesen Räumen geboren wurde und aufwuchs. "Hier lernte er wahrscheinlich von seinem Vater Ferdinand August, dem Erbauer des neuen Schlosses, das Lautenspielen." Für den musikalischen Genuss sorgten Alena Hönigová (Cembalo), Jana Chytilová (Violine) und Stephan Rath (Barocklaute, Theorbe). Doch die Kulturfreunde versorgten die Besucher auch mit viel Hintergrundwissen.

Arcangelo Corelli, Silvius Leopold Weiß oder Johann Caspar Ferdinand Fischer, die Auswahl der Werke war mehr als bemerkenswert. "Leopold Weiß war zu seiner Zeit ein Superstar an der Laute. Er hatte Angebote aus ganz Europa, blieb jedoch in Dresden, das eines der besten Orchester besaß. Er war ein sehr guter Freund von Phillipp Hyazinth, der später auch der große Förderer des Komponisten Christoph Willibald Ritter von Gluck wurde", verriet Stephan Rath.
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