Kreis und Staat zahlen für Strecke Speinshart-Vorbach
Radweg auf Feldweg

Wanderer pauken für den Natur- und Landschaftsführer (ab) Am Ende stand die gute Nachricht, die Günther Henning, Leiter der Heimat- und Wanderfreunde Württemberg, verkündete: "Alle haben bestanden und dürfen sich jetzt zertifizierte Natur- und Landschaftsführer nennen." Erstmals fand in Windischeschenbach ein Wanderführerlehrgang statt, zu dem der Bayerische Wanderverband eingeladen hatte. Elf aktive Wanderer hatten sich daran beteiligt, darunter auch fünf vom Oberpfälzer Waldverein. In 89 Stunden Theor
(phs) Wohl dem, der einen Fördertopf auftut. So können auch die Gemeinden Speinshart und Vorbach zusammen mit dem Landkreis einen Radweg bauen, obwohl der nicht entlang einer Kreisstraße verläuft. Das war bisher Voraussetzung für staatliche Kostenbeteiligung. Im Januar hatte aber die Oberste Baubehörde mitgeteilt, dass es auch Geld gibt, wenn Feld- und Waldwege zu Radwegen werden.

"Wir rechnen 2015 mit der Fertigstellung", sagte Speinsharts Bürgermeister Albert Nickl, nachdem auch der Kreisausschuss nichts dagegen hatte. Er geht von einer knappen Million Euro Gesamtkosten aus. Der Abschnitt zwischen Vorbach und Oberbibrach ist bereits fertig. Ein dicker Batzen Geld, rund 70 Prozent, kommt über die Flurbereinigung. Speinshart liegt im Verfahrensgebiet. Ausgebaut wird die zirka 5,5 Kilometer lange Strecke über Münchsreuth und Oberbibrach

Nach Abzug aller Fördermittel bleiben am Landkreis noch rund 370 000 Euro hängen. Die Kosten für den Lückenschluss nach Speinshart wollen sich nun die Kommunen Vorbach und Speinshart zu je 25 Prozent teilen, die übrigen 50 Prozent zahlt der Landkreis. Pflege und Unterhalt sind dauerhaft Sache der Gemeinden.

Udo Greim erkundigte sich, ob der Weg dann auch von Bauern mit ihren Gefährten nutzbar wäre. Die Bauweise halte das aus, hieß es aus dem Landratsamt.
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