Kreisfischereiverein bekommt zwei weitere Gewässer
Stadtrat beißt an

Für die Fische in Naab und Floß werden die Zeiten härter. Der Stadtrat gab dem Antrag des Kreisfischereivereins statt, zwei Abschnitte von Naab und Floß dem Zusammenschluss mit rund 100 aktiven Anglern zu verpachten. Bisher suchten in den beiden Gewässern die nach Aussage im Stadtrat weit weniger Angehörigen der Fischereigemeinschaft der Firma Nachtmann nach ihrem Anglerglück.

Als dieser Punkt vor zehn Jahren zuletzt auf der Tagesordnung gestanden hatte, hatte es herbe Diskussionen im Stadtrat gegeben, erinnerten sich langjährige Räte. Diesmal waren sich alle einig: "Das Fischwasser gehört der Kommune und damit den Bürgern", formulierte Joe Arnold zur Zustimmung im Namen der CSU. Sonst würde die Stadt lediglich 25 Personen bei Nachtmann privilegieren. Die Situation sei anders als noch vor 10 Jahren, ergänzte Achim Neupert (SPD). Schließlich sei durch den Kreisfischereiverein auch eine öffentliche Nutzung durch Tageserlaubnisscheine beispielsweise für Touristen und Camper sowie Nichtmitglieder möglich.

Zahlreiche Mitglieder des Kreisfischereivereins machten viel für die Jugend, lobte Gerhard Steiner (Freie Wähler) mit Verweis auf 20 junge Angehörige, die aktiv in die Jugendarbeit des Kreisfischereivereins integriert seien. Auch sonst kümmere sich der Verein um den Nachwuchs der Stadt.

Ab Juli dürfen dessen Petrijünger dann auch in der Waldnaab von Hammerharlesberg bis kurz oberhalb von Edeldorf und in der Floß von der Fabrikstraßenbrücke flussabwärts ihre Angeln auswerfen.
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