Kreisfischereiverein konzentriert sich künftig auf andere Dinge - Vorsitzender Bernhard Weiß im ...
Kein gesteigertes Interesse an der Zucht

Bernhard Weiß ist weiterhin Vorsitzender des Kreisfischereivereins. Die Mitglieder schenkten ihm in der Jahreshauptversammlung erneut das Vertrauen. Als Stellvertreter steht ihm Hans Grundler zur Seite, Schriftführer ist Gerald Oehme, Kassier Helmut Stelzer.

Die Neuwahlen gingen unter der Regie des Ehrenmitglieds Georg Rebl reibungslos über die Bühne. Zum Beisitzer wählten die über 60 anwesenden Mitglieder Wilfried Ott, Hans Fischer, Hans Jürgen Kappert, Bernhard Müller und Thomas Hanuschik. Ersatzmann ist Josef Urban. Hanuschik fungiert außerdem noch als Gewässerwart, Kassenrevisoren sind Thomas Kleeberg und Klaus Gerling.

Karpfen, Zander, Forellen

Vorsitzender Weiß verwies im Rechenschaftsbericht auf viele Aktivitäten. Dazu gehörten unter anderen das Abfischen der Vereinsteiche und Besatzmaßnahmen. Dabei besetzte der Verein seine Angelgewässer mit 40 Zentnern Karpfen K 3, 35 Kilogramm Zander und vier Zentner Forellen. Die Nachzuchtweiher wurden zudem mit K 2 besetzt. Weiß teilte mit, dass der Verein mangels Interesses der Mitglieder mit der Fischzucht aufhören will.

Durch die Natur

Die Arbeitsdienste waren zum Jahresanfang recht gut besucht, im Laufe des Jahres ließ das Interesse aber erheblich nach. Neben den Weiher- und Besatzarbeiten initiierten die Mitglieder eine Naturreinigungsaktion in den Waldnaabauen. Auch beim Vereinsheim gab es viel zu erledigen. Highlight war neben dem An- und Abangeln sowie dem Königsfischen das Fischerfest. Dieses wurde erstmals am Vereinsheim in Altenstadt abgehalten. Heuer findet das Fischerfest am Samstag, 4. Juli, statt. Ein voller Erfolg war auch wieder die Ostseefahrt zum Hochseeangeln.

Weiß lud alle Mitglieder und Freunde zum Fischer-Stammtisch ein, der immer am letzten Freitag im Monat ab 19 Uhr im Vereinsheim stattfindet. Besonders beliebt sind die von Hans Fischer zubereiteten Fischschmankerln. Nächstes großes Fischessen ist übrigens am Aschermittwoch, zu dem auch Nichtmitglieder willkommen sind. 2014 verzeichnete der Verein zehn Neuaufnahmen, darunter überwiegend Jugendliche, berichtete Weiß. Dem gegenüber stehen neun Abgänge, teils wegen Wegzugs oder Sterbefällen. Der Verein ist auf der Suche nach einem Jugendwart, da der bisherige Betreuer sein Amt nicht mehr fortführen kann. Interessenten melden sich bei Weiß.

Pachtvertrag verlängert

Erfreut berichtete der Vorsitzende, dass der Pachtvertrag für einen Abschnitt der Waldnaab mit dem Bezirk Oberpfalz für weitere zehn Jahre verlängert werden konnte. Des Weiteren pachtete der Verein von der Stadt Neustadt das sogenannte "Nachtmannwasser" und eine Teilstrecke der Floss. Die beiden letztgenannten Gewässer können allerdings erst ab 2016 befischt werden.
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