Kreisverkehrswacht will Eltern in die Pflicht nehmen - Landrat Andreas Meier bleibt Vorsitzender
Immer weniger Kinder können Rad fahren

Gegen diese Zahlen kämpft die Kreisverkehrswacht an. 2014 registrierte sie 2186 Unfälle und einen Anstieg der Unfalltote von 5 aus 9 Menschen. "Neun zu viel", lautete der Tenor in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Weißes Rössl" in Neustadt.

Die Mitglieder engagieren sich dazu bei etlichen Programmen. Etwa bei " Könner durch Er-fahrung", ein Fahrsicherheitstraining bei der Fahrschule Lang in Weiherhammer. 2014 waren es 4 Kurse mit 29 Teilnehmern. Damit es mehr werden, will die Verkehrswacht ihre Werbung verstärken. In Altenstadt, Neustadt, Weiherhammer, Windischeschenbach und Floß hat sie 50 neue Schüler- und Schulbuslotsen ausgebildet.

In der Jugendverkehrschule wurden an 67 Einsatztagen rund 300 Schulkinder ausgebildet. 10 Kinder haben die Prüfung nicht bestanden. Immer wieder zeige sich, dass es Kinder gebe, die nicht Rad fahren können. Ludwig Bayer und Neustadts Bürgermeister Rupert Troppmann nahmen Eltern in die Pflicht: "Das müssen sie ihnen beibringen." Bewährt haben sich die Klackbänder für Schulanfänger. Erneut gab es einen Aderlass bei den Mitgliedern. Waren es 2013 noch 139, so sind es derzeit 129, was auf Wegzüge und Sterbefälle zurückzuführen sei. Leider gab es keine Neuaufnahmen. Vor allem die Jugend fehlt. "Hoffentlich ist das nur eine Zeiterscheinung", sagte Landrat Andreas Meier als Kreisvorsitzender. Die Neuwahlen gingen flott über die Bühne. Das Ergebnis: Vorsitzender Andreas Meier, Stellvertreter Ludwig Bayer, Schatzmeister Thomas Heiler, Schriftführer Jürgen Biller, Geschäftsführer Helmut Franz, Beiräte Fred Lehner, Franz Schmola, Karl Lukas, Peter Bär und Jürgen Zimmermann, Kassenprüfer Günter Stich und Ewald Witt.
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