Kurzweiliges Klassentreffen ehemaliger Realschüler
Der Heimat treu

Neben ihrem Schulmaskottchen "Eugen" - gemeint ist die Statue rechts - reihten sich 80 Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1983/84 vor dem Haupteingang der Lobkowitz-Realschule auf. Bild: bgm
Eine wirklich starke Truppe, schon rein zahlenmäßig. Der Abschlussjahrgang 1983/84 der Lobkowitz-Realschule zählte 177 Absolventen. 80 davon kamen zum 30-jährigen Klassentreffen mit Schulhausführung, Gottesdienst und Unterhaltung in der "Wirtschaft" in Altenstadt.

Logisch, dass bald schöne Anekdoten ans Licht kamen. Etwa die von der Mathe-Ex, die so schlecht ausgefallen war, dass sie wiederholt werden musste. Im zweiten Anlauf, der unter Regie eines Vertretungslehrers stattfand, waren die Realschüler dann so gut, dass der Mathe-Lehrer den Test wiederum nicht gelten lassen wollte. Der Schnitt entspräche nicht dem Niveau der Klasse, so die Argumentation des Paukers. Im dritten Anlauf hatten dann die Schüler die Nase voll und verweigerten kollektiv die Ex. "Zur Strafe wurde dann die Klassengemeinschaft auseinandergerissen", erklärte Norbert Ruf, der das Treffen mitorganisiert hatte.

Im Jahrgang 83/84 gibt es zwei Auswanderer, die sich in Mailand und Australien niederließen. Zum Treffen konnten die nicht kommen. So hatte Michaela Ölkofner aus Ebersberg bei München die weiteste Anreise. Und außer zwei weiteren, die es nach Regensburg und Nürnberg verschlagen hat, sind alle in der Region geblieben.
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