KZ-Überlebende an der Lobkowitz-Realschule Neustadt
Nie vergessen

Überlebende des Konzentrationslagers Flossenbürg berichteten Schülern der Lobkowitz-Realschule von ihrer Haft. Bild: hfz
Die Erinnerungen lassen auch 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers (KZ) Flossenbürg die Überlebenden nicht los: Hana Hnátová, Helga Hoková und Lisa Miková kamen am Freitag an die Lobkowitz-Realschule Neustadt und erzählten von ihren Erlebnissen im KZ. Die Frauen waren zu den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Gedenktag angereist.

Sie hatten Teile ihrer Haft im KZ Flossenbürg und dessen Außenlagern verbringen müssen. Wie schon im vorangegangenen Jahr schafften es die Überlebenden auch dieses Mal, die Schüler zweier neunter Klassen nicht nur an ihrer persönlichen Leidensgeschichte teilnehmen zu lassen, sondern ihnen auch den Wert von Freiheit und eines anständigen Umgangs miteinander zu verdeutlichen.

Dabei hatten die Neuntklässler nach dem etwa 80-minütigen Vortrag der wegen ihres jüdischen Glaubens Inhaftierten Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Mit großem Respekt und Applaus bedankten sich die Klassen für den offenen Umgang mit dem Erlebten und ließen keinen Zweifel daran, dass solche Begegnungen auch 70 Jahre nach der Beendigung der beispiellosen NS-Barbarei nichts an ihrer Wirkung und Bedeutung verloren haben.
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