Landrat Andreas Meier sieht sich in der Landmetzgerei Schulze um
Tradition mit Chancen

Als die Familie Schulze 1952 mit ihrer Metzgerei begann, gab es in Neustadt zwölf Fleischereien. Heute ist nur Schulze übrig geblieben, genauer: Vater Karl-Heinz mit den Söhnen Markus und Stefan.

Landrat Andreas Meier wollte von ihnen wissen, wie man es schafft, zu überleben, wenn alle anderen aufgeben. Meier will künftig jeden Monat einen Handwerksbetrieb besuchen. Mit dabei waren diesmal Wirtschaftsförderer Hermann Ach, Dr. Ralf Blome vom Veterinäramt und Bürgermeister Rupert Troppmann.

Zur Lehrlingssituation sagten die Schulzes, dass sie gerne einen Azubi nehmen würden, aber keinen kriegen. "Das erfahre ich immer wieder", seufzte Meier. Wöchentlich werden in der Metzgerei "An der Windschnur" zehn bis zwölf Schweine geschlachtet. Rind beziehen die Schulzes von einem Metzger aus Tännesberg. Die Schweine kommen alle von einem Bauern aus der Region.

Troppmann bezeichnete den Betrieb als gutes Beispiel, dass sich auch eine Landmetzgerei im städtischen Bereich halten kann. Zudem zeige sie auch die Leistungsfähigkeit des örtlichen Handwerks.
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