Lawine an Übungsleitern

Martin Naber (Fünfter von links) leitet weiterhin mit seiner bewährten Mannschaft die Ski-Abteilung der DJK. "Weiter so", sagte Vorsitzender Wolfgang Schwarz (Fünfter von rechts) zur erfolgreichen Arbeit der Sparte. Bild: bgm

"Da macht es Spaß Vorstand zu sein", sagte DJK-Chef Wolfgang Schwarz mit Blick auf die gute Zusammenarbeit mit der Führungsmannschaft der Ski-Abteilung. Deren Mitglieder aber sind sauer, weil sie wegen ihrer engagierten Arbeit Strafe zahlen müssen.

Die Skifahrer bestätigten in der Jahreshauptversammlung den gesamten Vorstand auf den bestehenden Posten. Martin Naber - er leitet die Sparte seit 2001 - sprach von einer "kleinen aber sehr gut organisierten Abteilung". Die Kurse in den Alpen waren gut besucht, nicht zuletzt wegen der ausgebildeten Übungsleiter. "Aber auch im nördlichen Oberpfälzer Wald lässt es sich prächtig trainieren."

Bei der Skigymnastik oder beim Floorball kommen Mitglieder und Interessierte zweimal wöchentlich richtig ins Schwitzen. "Mit jedem, den wir nach draußen zum Sport bringen, haben wir schon gewonnen", betonte DJK-Vorsitzender Schwarz , der der Ski-Abteilung mit einem "Weiter-so" Erfolg für die kommenden Jahre wünschte.

Einzige Sorge: "Es gibt zu viele Übungsleiter." Eine gesetzliche Regelung, die die staatlichen Skischulen schützen soll, besagt, dass Vereine nur ihre eigenen Mitglieder schulen dürfen. Für je 20 Mitglieder ist daher nur ein Ausbilder zulässig. Bei 60 Mitgliedern wären das also nur drei.

Andererseits soll bei Skitouren für je sechs Teilnehmer ein ausgebildeter Experte zur Verfügung stehen. Das wiederum würde bedeuten, dass bei den Skikursen nur 18 Mitglieder teilnehmen dürften. Praktisch bedeutet es, dass die DJK-Wintersportler für jeden überfälligen Skilehrer jedes Jahr eine Strafe zahlen, die die Kasse belastet.

Die Skisaison ist noch lange nicht vorbei. Von 24. bis 26. April führen Ski-Hochtouren rund um den Großglockner. Im Sommer geht es am 17. Mai zum Schnupperkurs an den Klettersteig in die Hersbrucker Schweiz und von 27. bis 30. Juni in die Stubaier Alpen. Für März 2016 hat Heinz Siebert erstmals seit Jahren wieder eine dreitägige Busfahrt geplant.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.ski-djk.de
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