Lückenloser Übergang

Gut lachen haben Emmi und Dr. Bernhard Mark (von rechts): Sohn Klemens (Fünfter von rechts) übernimmt die Zahnarztpraxis. Über den reibungslosen Chefwechsel freut sich auch die Belegschaft. Stadtpfarrer Josef Häring (links) segnete die modernisierten Räume. Mark-Enkel Lukas (vorne) assistierte als Ministrant. Bild: Schönberger

Bernhard Mark musste bei seinem Sohn Klemens nicht lange bohren: Gerne hat der junge Mediziner die Zahnarztpraxis auf dem Felixberg übernommen.

Neustadt/WN. (ms) Am Dienstagabend vollzog die Familie Mark in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste offiziell den Wechsel. Bernhard Mark dankte seiner Belegschaft: "Die Mädels halten unseren Motor am Laufen." Maria Schubert ist seit 36 Jahren und damit von Anfang an dabei. Der Kontakt war damals auf der Straße zustande gekommen. Lob gab es auch für Bernd Großberger von der Firma Henry Schein aus Nürnberg für die jahrzehntelange qualitativ gute Ausstattung der Praxis. "Erfolg verbindet."

Pfarrer Josef Häring bat um den Segen Gottes für die modernisierte Praxis, für alle, die hier arbeiten und sich um die Kranken kümmern, und für alle Patienten. Der Geistliche Rat hatte gesucht und in der Bibel zehnmal das Wort Zahn gefunden: siebenmal im Alten und dreimal im Neuen Testament. Im ersten Buch Mose, Genesis, habe Stammvater Jakob seinen vierten Sohn Juda gelobt, weil dessen Zähne weiß wie Milch seien.

Der Priester schlug eine Brücke in die Gegenwart und wünschte, dass in den neuen Räumen durch Vorsorge und Prophylaxe Gesundheit und Wohlergehen der Menschen bis ins hohe Alter gewährleistet seien.

Bürgermeister Rupert Troppmann gratulierte zum lückenlosen Übergang der Praxis vom Vater auf den Sohn. Klemens, den er noch als Fußballer bei der DJK kenne, müsse nur den guten Ruf seines Vaters verteidigen. Weil sich junge Mediziner ansiedelten, sei Ärztemangel in der Kreisstadt kein Thema. Die Versorgung sei gesichert. In Anwesenheit des dritten Bürgermeisters Heribert Schubert erinnerte der Rathauschef, dass die Stadt ein wenig mit dafür verantwortlich sei, dass die Zahnarztpraxis in der Zacharias-Frank-Straße entstanden sei. Die Stadt habe vor 36 Jahren das "Doktorhaus", verkauft.

Klemens Mark arbeitet schon seit eineinhalb Jahren in der Praxis mit. Der 29-Jährige - im Oktober wird er 30 - habe den Schritt nicht bereut. "Es macht Spaß, und ich bin bei Patienten und Mitarbeitern angekommen."
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.