Manche Straßen in der Kreisstadt sind teilweise in einem desolaten Zustand
Prioritätenliste wächst

Der Breite Weg zerbröselt. Der Bauausschuss war sich einig, dass der Oberflächenbelag im kommenden Jahr saniert werden soll. Bild: spz
Während einer Besichtigungstour verschafften sich Bürgermeister Rupert Troppmann, Bauhofchef Johannes Neumann, Geschäftsführer Peter Forster, die Mitglieder des Bauausschusses und Albert Sollfrank vom Ingenieurbüro Zwick in Weiden einen Überblick über den teils desolaten Zustand der Straßen in der Kreisstadt. Die Dringlichkeit der Sanierung wurde in eine Prioritätenliste aufgenommen. Diese wird nach und nach abgearbeitet.

Dementsprechend werden auch im kommenden Jahr und in den Folgejahren Gelder in den städtischen Haushalt eingeplant. Die Kosten für die Oberflächensanierung des "Fleckerl-Teppichs" in der Lichtensternstraße werden ermittelt, und das weitere Vorgehen wird dann im Bauausschuss beraten. Die Arbeiten in der Galgengasse sind schon im Gange. Für das weitere Vorgehen besteht aber noch Klärungsbedarf, inwieweit Gasverlegungsarbeiten zum Neubaugebiet stattfinden und wie stark dann Baufahrzeuge diesen Bereich belasten.

Einigung mit Störnstein

Für die favorisierte Verengung die und Tempo 30-Zone am Reiserdorfer Berg stehe die Stellungsnahme der Polizei noch aus, so Troppmann. Die Trasse sei weder Verbindungsstraße, noch offizieller Zufahrtsweg. Die Räte liebäugeln damit, sich mit der Entscheidung der Gemeinde Störnstein zu arrangieren. Einig waren sich die Räte, dass der ziemlich schlechte Zustand des Breiten Wegs in die Dringlichkeitsstufe eins aufgenommen werden müsse. Ein kompletter Neubau würde laut Sollfrank ein Loch von 600 000 Euro ins Stadtsäckel reißen. Ein Teil der Kosten würde allerdings auf die Anlieger umgelegt. Für die billigere Instandsetzung des rund 420 Meter langen Stücks müssten voraussichtlich 185 000 Euro locker gemacht werden. Die Räte entschieden sich für die kostengünstigere Version. Der Betrag wird in den Haushalt 2015 eingeplant.

Die Bereiche Am Wieselbrunnen, Kiebitzweg und Hopfengärtl seien nicht so dringend und werden nach hinten verlegt, war die einhellige Meinung. Der vielbefahrene Mühlbergweg wird vom Lärchenweg bis zum Wieselbrunnen abgefräst und mit einem neuen Belag versehen. Auch Anton-Wurzer-Straße, Sattlerrangen, Watzlik- und Schillerstraße sind in einem sehr schlechten Zustand. Diese Gesamtbaumaßnahme wird in den Haushalt 2016 aufgenommen. In der Bildstraße sind die Busparkstreifen vor der Mittelschule zusammengebrochen. In diesem Bereich müssen der Untergrund und die Deckschicht erneuert werden.

Parkverbot ausweiten?

FW-Stadtrat Gerhard Steiner regte an, wegen der längeren Schulzeiten die Parkverbotszeiten in diesem Abschnitt von 13 Uhr auf 16 Uhr auszuweiten. Aufgrund der derzeitigen Beschilderung beträfe dies aber die gesamte Straßenseite.

Das Problem wird mit der Schulleitung erörtert. Nach der Besichtigung der instandgesetzten Zacharias-Frank-Straße und der Einfahrt Josef-Blau-Straße ging es zurück ins Rathaus.
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