Mathias Brewitzer singt Gratulanten zum 80. Geburtstag Wiener Lieder zur Musik vom ...
Ein-Mann-Fußtrupp feiert mit vielen Freunden

Bevor in der Brewitzer-Stubn am Rosenmontag Zoigl ausgeschenkt wurde, stieß Mathias Brewitzer (Mitte) mit den Geburtstagsgästen Oskar Schwarz, Peter Forster, Wolfgang Huber (von links), Bürgermeister Rupert Troppmann sowie den Söhnen Josef und Mathias (von rechts) erst einmal mit einem Glas Sekt an. Bild: spz
Wegen des Faschingstreibens verschob Fuhrunternehmer Mathias Brewitzer die Familienfeier zum 80. Geburtstag vom Sonntag auf Montag. Schließlich ist der "Hias" beim Umzug eine Institution. Das Neustädter "Urgestein" ist seit rund 40 Jahren als origineller Ein-Mann-Fußtrupp immer dabei und war einer der ersten Elferräte des Faschingsvereins.

Am Rosenmontag lud er dann Freunde, Weggefährten und Bekannte in die Brewitzer-Zoiglstubn ein. Schon am Vormittag gratulierten die Bürgermeister Rupert Troppmann und Heinrich Maier, städtischer Geschäftsführer Peter Forster, Wolfgang Huber (Sparkasse), Bertram Erhardt (Volksbank) und Reinhold Berner (R+V Versicherungen), der langjährige Narren-Freund Oskar Schwarz und Stadtpfarrer Josef Häring. Auch die Söhne Mathias und Josef waren samt Familien dabei.

Der humorige Jubilar sang mit Muße Wiener Lieder zur Musik aus dem Kassettenrekorder. Geboren wurde der Neustädter auf dem sogenannten Doktorhof. Als er sechs Jahre alt war, erwarben die Eltern das Haus in der Knorrstraße, wo er mit Bruder und zwei Schwestern aufwuchs. Wie der Vater absolvierte er eine Sattlerlehre in Weiden. 1959 heiratete Brewitzer seine Irene . Er arbeitete bei Osram. Nebenbei betrieb er die kleine Landwirtschaft, die zum Elternhaus gehörte. Damals wurde selbst Zoigl gebraut.

Von 1965 bis 1967 war der Jubilar als Fahrer beim Müllabfuhrbetrieb Kunzendorf beschäftigt. Bereits ein Jahr später wagte er mit einem eigenen Müllauto und einem Aushilfsfahrer den Sprung in die Selbstständigkeit. 1979 siedelte er als Erster ins neue Baugebiet am Ortsrand von Neustadt aus.

Der Unternehmer baute seine Firma mit der Übernahme eines weiteren Betriebes in Grafenwöhr aus und vergrößerte nochmals mit dem Zukauf einer Auto- und Schrottverwertung. Inzwischen sind die beiden Söhne in die Fußstapfen des Vaters getreten. Der saß zudem bis zur letzten Wahlperiode 14 Jahre lang im Stadtrat, wo er dem Bau- und Grundstücks- sowie dem Rechnungsprüfungsausschuss sowie als stellvertretendes Mitglied dem Zweckverband des Abwasserverbandes Altenstadt-Neustadt-Störnstein angehörte.
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