Mehrkampfmeisterschaften bei der DJK
Hoch, weit und vielseitig

Wer sagt, dass Kugelstoßen eine Disziplin für Kraftmeier ist? Die Mädchen demonstrierten, dass es auf die Technik ankommt. Bild: bgm

75 Sportler zwischen 12 und 18 Jahren kämpften auf dem Sportplatz des Gymnasiums um den Sieg. Einige ließen gewaltig aufhorchen.

Bereits zum vierten Mal in Folge richtete die Leichtathletikabteilung der DJK die Mehrkampfmeisterschaften für den Kreis Nord aus, der von Wernberg bis Waldsassen reicht. Auch die Sieben- bis Elfjährigen Kinder durften sich schon mal in Sprint, Hoch- und Weitsprung sowie Ballwurf üben. DJK-Leichtathletikchef Franz Grau, Martin Fütterer, Brigitte Rebl, Ralf Hartmann, Josef Markl und Georg Jakob fungierten als Kampfrichter, Alois Zehrer als Stadionsprecher.

Auch wenn es für die DJK-Sportler nicht in allen Altersklassen für das Treppchen reichte, zeigten einige echte Glanzleistungen. In der Altersklasse M 12 tat sich Viktor Sittner (Jahrgang 2001) als guter Sprinter hervor: nur 11,92 Sekunden für 75 Meter. Patrick Nemec-Losert (M 13, 2000) schleuderte den Ball stattliche 31,50 Meter weit. In der M 14 zeigte Nachwuchstalent Ludwig Kohl (1999) starke Leistungen, obwohl kein Konkurrent in seiner Altersklasse angetreten war.

Mit 4,79 Meter beim Weitsprung und starken 8,32 Meter beim Kugelstoßen zählt er zu den Nachwuchshoffnungen des Vereins. "Hat schon gepasst", kommentierte Ludwig seine Leistungen bescheiden. "Das ist eigentlich nicht so meine Disziplin." Seine Spezialitäten sind eher Diskuswurf und die 80 Meter Hürden, in denen er schon drei Bayerische und eine Süddeutsche Meisterschaft bestritten hat. Stolze 5,24 Meter weit sprang Sebastian Reber (M 15, 1998). Marcel Lang (U 18, 1996) ist sowohl ein guter Sprinter (13,51 Sekunden für 100 Meter) als auch ein starker Kugelstoßer (9,35 Meter). Bei den Mädchen bewies Selina Seidl (W 13, 2000) einen starken Antritt beim 75-Meter-Sprint (12,24 Sekunden). Iris Fröhlich (W 14, 1999) und Julia Fütterer (W 15, 1998) sind starke Kugelstoßerinnen. Erst nach 6,63 und 6,69 Meter landeten ihre Kugeln wieder am Boden. Julia Fütterer überzeugte mit 4,24 Metern im Weitsprung.
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