Mit Gott auf Augenhöhe

Das ist Glück oder eine Himmelsmacht: Pünktlich zum Beginn der OWV-Bergmesse am Scheidlerhof kam am Sonntag die Sonne hervor.

Fast 400 Gläubige waren zur Messe nach Harlesberg gekommen. "Das heilige Messopfer in freier Natur zu feiern, ist einfach etwas Besonderes", erklärte OWV-Vorsitzender Rudolf Bäumler den guten Besuch. Am Altar brannten vier rote Kerzen zur Erinnerung an vier verstorbene Mitglieder.

Die Predigt hielt Pater Stanislaus vom Kloster St. Felix. Er ging darauf ein, was es heiße, auf Augenhöhe mit Gott zu sein. "Gott schaut nicht auf uns herab, es ist nicht die Macht, die zählt." Stanislaus hob den kleinen Lukas hoch und fragte ihn, ob ihm dies gefalle. Der Junge bejahte. Der Prediger wies darauf hin, das Lukas zwar jetzt größer sei, aber deswegen nicht mehr Macht habe.

Den Gottesdienst begleitete die Jagdhornbläsergruppe und Leitung von Mirco Berthold. Bäumler dankte der Familie Pöllath, die das Birkenholz für das imposante neue Bergkreuz gespendet hatte. Friedrich Karg erledigte die Schreinerarbeiten. "Möge das neue Bergkreuz für unsere Heimat Glück und Segen bringen, denn Gott hält hier die treue Wacht."
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