Mit Mut und Toleranz

Dass rechtsradikales Gedankengut verbreitet ist und Eingang in Jugendkulturen findet, führte der Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz, Günter Kohl, den Lobkowitz-Realschülern vor Augen.

Vor der Verleihung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ging eine Präventionsveranstaltung gegen Rechtsextremismus und für ein tolerantes Miteinander über die Bühne. Der Referent zeigte den Jugendlichen aus den neunten Klasen anhand einiger Beispiele die Ideologie und Denkweise rechtsextremistischer Personen auf. Er führte den Schülern vor allem deren intolerante und diskriminierende Einstellung vor Augen.

Kohl klärte die Jugendlichen über rechtsextreme Symbole, Zeichen, Musik, Zahlencodes, Kleidungsmarken sowie über Bewegungen und Gruppierungen auf, die ausländerfeindliche, nicht ins Weltbild passende und vorurteilsbeladene Ansichten vertreten.

Mit dieser Veranstaltung sollte den Schülern ein Begreifen und Verstehen rechtsextremistischen Gedankenguts ermöglicht und ein Beitrag dazu geleistet werden, sie zu weltoffenen, couragierten und toleranten Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen. Die interkulturelle Erziehung sowie die Bewusstseinsentwicklung für ein ethisch angemessenes Urteilen und Handeln sind Aspekte, die im Lehrplan verankert sind.
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