Mittelschüler lernen drechseln und kreieren ihre eigenen Salzstreuer
Würziges von der Werkbank

Schreinermeister Erich Spreng (rechts) vermittelte den Neuntklässlern das Gefühl dafür, ein Holzstück in einen Nutzgegenstand zu verwandeln, der obendrein noch gut aussieht.
Die Technikgruppe um Fachlehrer Gerhard Schnös ließ sich bei den berufsorientierenden Maßnahmen im Schulverbund der Mittelschulen Neustadt und Floß von Schreinermeister Erich Spreng aus Egweil Tricks und Kniffe an der Drehbank zeigen. Wie wird aus einem Stück Holz ein filigraner Salz- und Pfefferstreuer? Dies probierten Schüler der neunten Klasse aus. Vom Ergebnis waren alle begeistert.

"Beim Drechseln werden an einer rotierenden Maschine schneidend oder schabend durch Gegenhalten eines Werkzeuges Späne abgetrennt. So entstehen unterschiedliche Profilierungen", wird das Handwerk theoretisch beschrieben. In der Praxis bedeutet dies: genaues Arbeiten, ständiges Nachmessen mit dem Messsschieber, konzentriert und aufmerksam bleiben. Das merkten die 12 Schüler schnell.

Die Drechselbänke sind so konstruiert, dass sich kein Schüler verletzen kann. Bei unsachgemäßem Arbeiten blockiert die Maschine und verhindert Unfälle. Nach einer kurzen Einweisung durften die Jugendliche selbst an einem Probestück Erfahrungen sammeln. Danach bekamen sie Muster von Salz- und Pfefferstreuern an die Hand, um dies selbst auszuprobieren. Nach zwei Stunden hatten sie ihre eigenen Gewürzbehälter fertig.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11034)Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.