Musik erhellt die Herzen

Musikalische Adventsgrüße schickten die Akteure aus dem Chorraum von St. Felix zu den Zuhörern. Bild: hch

Beim abendlichen Konzert in der St. Felix Kirche schaffte es der Oberpfälzer Volksliedkreis buchstäblich spielend, den über 330 Gästen ein vorweihnachtliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

"Dies ist die Nacht, da mir erschienen des großen Gottes Freundlichkeit", zitierte Pater Stanislaus aus Nachtenhöfers Adventslied. Vor Pater Ceslaws Adventskranz baute die Neustädter Klarinettenmuse alias Karl Wildenauer, Monika Neuber, Maria Bergmann, Gerhard Nikol, Pia Neumann eine heimelige Stimmungsbrücke ins Publikum.

Mit dem Kontrabass akzentuierte Christoph Höning die "Ari aus Altbaiern" und "Jetzt fangen wir zu singen an". Andächtig konzentrierten sich Christine Fischer, Maria Wildenauer und Helmut Kutz als Neustädter Weisenbläser auf "O du liebes Jesuskind".

Schon zog eine positive Welle von der Apsis in die Ohren und Herzen der Menschen. Die glockenhellen Ave-Maria-Einlagen der 13-jährigen Bianca Gleißner beflügelten "Wenn ich ein Vöglein wär", vorgetragen vom Volksmusikduo Jürgen Eckert (Keyboard) und Ramona Gleißner (Gesang). Ohne Klöppel gelang "s' Glockenspiel" der Veeh-Harfenisten der Musikschule unter Leitung von Maria Wildenauer.

An filigranen Klangfäden zupften Günter und Monika Baumgärtner, Hans Dirschedl, Sieglinde Ficker, Monika Fischer, Ingrid Garban, Hermine Gerber, Adelheid Görl, Anette Grau, Vronita Grünbauer, Anni Hammer, Maria Hecht, Karin Keltsch, Lidwina Kraus, Ilse Lehner, Irmgard Lifka, Franziska Michl, Luise Pleyer, Thea Pühl, Waltraud Rottenberg, Dieter Wiese und Sylvia Zölch .

Die nachdenkliche Elegie von Edvard Grieg und Chopins "a-Moll-Walzer" schickte Organistin Christine Behr von der Empore herab. Auf die Vorfreude, Hoffnung und Zuversicht im Advent besann sich Sopranistin Theresa Uhl bei Liedern von Klaus Heizmann mit ihrer Gitarre. Dem "Weihnachtsmenuett" folgte "Im Wold is so stadt", der "Glashütten-Landler" und die "Ländlerische Weise"." Die Musiker sind alle gut gestimmt und gut gelaunt", stellte Pater Stanislaus zufrieden fest.

Das Schlusslied "Tauet, Himmel, den gerechten", in das alle Musiker samt Publikum einfielen, durfte in Ruhe aushallen. Mit langem und rhythmischem Beifall setzten die ergriffenen Zuhörer ihren eigenen Schlussakkord. Nach dem Segen sprach der Pater: "Gott vergisst uns nicht. Alles was sich im Leben tut, ist nicht umsonst und soll ein gutes Ende finden."

Die Kirchenrenovierung sei nun beendet, die Rechnungen stünden noch an. Bisher sei die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 140 000 Euro aus Spenden finanziert worden. Den Erlös von 835 Euro stifteten die Musiker ebenfalls zur Renovierung des Gotteshauses.
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