Musik, Theater und gute Laune

Bürgermeister Ruppert Troppmann plauderte mit den Gästen.

"Heimatliche Klänge" lautete das Motto des Seniorennachmittags in der Stadthalle. Für Unterhaltung sorgten die Stadtkapelle, die Musikschule, die Waldhauser Sänger und die Theatergruppe "Schabernack".

Bürgermeister Rupert Troppmann sprach von einem Zeichen dafür, dass die älteren Mitbürger noch immer Teil der Gemeinschaft sind. Gabi Fröhlich, Seniorenbeauftragte der Stadt, hatte den Nachmittag gestaltet, der Katholische Frauenbund mit Sabine Beer und Christine Stangl den Service organisiert. Bereits im Foyer der Stadthalle waren auf den Tischen die Kuchenteller Kücheln, Käsekuchen und andere süße Leckereien. Die Tische im Saal waren herbstlich geschmückt. Mit dem "Gamsgebirgsmarsch" eröffnete die Musikgruppe der Stadtkapelle und Musikschule mit Leiter Karl Wildenauer den bunten Nachmittag. Troppmann begrüßte die rund 250 Senioren, dazu die Vertreter der Clubs und Organisationen, dankte den Helfern für die Unterstützung und gab letztlich den Startschuss für den Altennachmittag.

Lustige Geschichten

Nahtlos setzte die Musikgruppe das Programm mit der "Burgenländer Polka" und dem "Gföller Marsch" fort. Hans Völkl, Ferdinand Kam, Alfons Kistenpfennig und Sepp Schmid als "Waldhauser Sänger" sowie Fred Fröhlich als musikalischer Begleiter und Erzähler der lustigen Geschichten schlossen sich an. Für viel Heiterkeit sorgte das Gedicht "Sonderbehandlung für Urlauber". Es erzählt im Reim, wie ein Friseur recht makaber bei einem Urlauber seine Pinsel für die Rasur "anfeuchtet". Nur gut, dass viele der älteren Senioren wahrscheinlich mit dem Trockenrasierer ihren Bartwuchs beseitigen und vor allem nicht als Urlauber beim "Bader" sind. Mit stürmischem Beifall dankten die Besucher für diese fast schaurige Geschichte. Mit der "Sternpolka", dem bekannten "Schenk mer mal was boarisch ei" und "Sag danke schön mit roten Rosen" setzte die Musikgruppe ihr Programm fort.

Nach der Pause hatte der Theaterverein "Schabernack" seinen ersten Auftritt. Stefan Kuhnle und Max Peter luden die Gäste auf eine musikalische Reise rund um den Erdball ein. Der Kurztrip führte in die Schweiz mit ihrer unverwüstlichen "Heidi", nach Paris, nach Belgien, wo "Adamo" erinnerte, dass er einst mit einer "Träne auf Reisen" ging. Da fehlte der Milchmann aus "Anatevka" nicht, Karel Gott aus dem Nachbarland bestätigte, dass auch er "einmal um die ganze Welt" fahren wollte, der "Griechische Wein" wurde im Schoppenglas auf die Bühne gebracht und zu guter Letzt kam auch noch "Conchita Wurst" auf die Bühne. Die Akteure des Theatervereins vertraten die Länder per Kostüm und Mimik, die passende Musik wurde einspielt.

Viel Beifall

Beim zweiten Auftritt des Theatervereins kündigte sich ein "Schachtelballett" an, das aber in keinster Weise mit irgendwelchen Kartons zu tun hatte. Es waren vielmehr "überreife" Frauen, die händeringend einen Mann suchten und ihre Vorzüge zeigten. Auch dieser Auftritt samt seiner akrobatischen Zugabe wurde von den Besuchern heiß bejubelt. Natürlich fehlten auch im zweiten Teil des Nachmittags die "Waldhauser Sänger" mit ihrem echten Volksgut nicht. "Mir san die Schwirzer vom Landl" gehört mit zu den bekanntesten Liedern der Volkssänger. Mit dem gemeinsam gesungenen "Neustädter Heimatlied" endete der Nachmittag.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.