Nachdenkliche Ansprachen in letzter Sitzung vor den Festtagen
Nur ein Wimpernschlag

"Jeder, der sich für unsere Stadt engagiert, muss Zeit opfern, muss Zeit seinen Mitmenschen schenken." Dies sei in der momentanen schnelllebigen Zeit das kostbarste Geschenk, sagte Bürgermeister Rupert Troppmann in seiner Weihnachtsansprache im Stadtrat. "Wenn man über das ganze Jahr hinweg Zeit schenkt, dann erstreckt sich der weihnachtliche Gedanke über das ganze Jahr."

CSU-Sprecher Joe Arnold verwies auf den Besuch des Museums zu Beginn der Sitzung. "Das führt uns vor Augen, dass wir auf den Schultern vieler Generationen stehen, deren Erbe wir verwalten, vermehren und weitergeben müssen." Es mache gleichzeitig deutlich, dass das zu Ende gehende Jahr mit all seinen positiven und negativen Ausschlägen letztlich nur ein Wimpernschlag in der langen Historie der Stadt sei.

Seine Lieblingsfiguren in der Krippe seien Ochs und Esel, bekannte Arnold. Auch der Stadtrat zeige oft Eigenschaften, die diesen Tieren zugeordnet würden. Dabei meine er nicht nur Sturheit und Dickköpfigkeit. "Weil wir auch Lasten tragen, anziehen, mit dem Hirn anschieben und häufig bienenfleißig arbeiten. gelingt es uns jedes Jahr, unsere Stadt ein Stück vorwärts zu bringen."

Anhand der 750 Schlagzeilen des zu Ende gehenden Jahres in unserer Zeitung machte SPD-Sprecher Armin Neupert klar, das Neustadt keine Stadt der Glückseligen sei. "Auch bei uns gibt es alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens im Positiven wie im Negativen. Wir sollten gemeinsam alles in unserer Macht stehende versuchen, dass die positiven Verhaltensweisen klar überwiegen und wir unser Neustadt als liebens- und lebenswerte Stadt erhalten."

Hermann Schmid (Freie Wähler) erinnerte an die Flüchtlinge. "Diese Menschen fliehen vor dem Terror und aus Todesangst in fremde Länder in der Hoffnung auf ein Leben in Frieden. "Sehnen wir uns nicht alle nach einem friedlichen und harmonischen Miteinander?"
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