Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald freut sich über Martin Riedl als 250. Mitstreiter
Jubiläumsmitglied mit großen Plänen

Landrat und Naturpark-Vorsitzender Andreas Meier (links), Biologin Mathilde Müllner und Geschäftsführer Martin Koppmann (Zweiter von rechts) begrüßten Martin Riedl mit einer Seifentorte in den Farben des Naturparks als 250. Mitglied. Bild: bgm
Vierzig Jahre gibt es den Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald mittlerweile. Am 21. Februar 1975 gaben ihm Gründungsvater Landrat Christian Kreuzer und 50 Gründungsmitglieder seinen Namen.

Im Jubiläumsjahr begrüßten Naturparkvorsitzender Landrat Andreas Meier und Geschäftsführer Martin Koppmann das 250. Mitglied. Es ist Martin Riedl aus Altenstadt. Er will eines seiner Felder in eine Streuobstwiese umwandeln. "Das ist eine stolze Zahl, auf die wir als Naturpark stolz sein können", freute sich Meier. Riedl, der aus einer Landwirtschaft stammt, hatte den in Altenstadt an einem exponierten Südhang zum Sauerbachtal hin gelegenen Acker bisher an einen Landwirt verpachtet. Jetzt sollen unter Anleitung von Biologin Mathilde Müllner daraus anteilig eine Streuobstwiese und eine Heckenzeile in Fortsetzung zu einem bereits bestehenden Bestand angelegt werden.

Zur Förderung der Artenvielfalt werden außerdem Blühstreifen für Insekten angesät. "Nachdem der Naturpark mit seinen Produkten primär die Verwendung von heimischem Obst fördert, ist jede weitere Pflanzung ein Gewinn für die Direktvermarktung und natürlich für die Natur, das Landschaftsbild und den Erholungsraum Nördlicher Oberpfälzer Wald", betonte Koppmann.

Ab Oktober, wenn die Pflanzzeit beginnt, sollen 30 Obstbäume gesetzt werden. Müllner, die in Almesbach angehende Natur- und Landschaftspfleger unterrichtet, will versuchen, die Pflanzung als Praxisarbeit in einen Kurs zu integrieren. "Schön, dass Privatleute Flächen aus der Nutzung nehmen und für den Naturschutz zur Verfügung stellen", freute sie sich über Riedls Pläne.
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