Neue "Vize" fürs Förderzentrum

Das Personalkarussell am Sonderpädagogischen Förderzentrum dreht sich weiter. Im vergangenen Jahr wechselte der Schulleiter. Jetzt ging Konrektor Karl-Heinz Moller in Ruhestand. Die Nachfolgerin stammt aus Floß.

Andrea Kostka ist die neue Konrektorin der St.-Felix-Schule. Nachdem im Schuljahr 2014/15 Rainer Hetz Hans Hanauer als Schulleiter beerbt hatte, verabschiedete sich nun mit Konrektor Karl-Heinz Moller ein Urgestein der Bildungsstätte in den Ruhestand.

Die 45-jährige Sonderschulpädagogin erwarb am Elly-Heuss-Gymnasium in Weiden das Abitur. In Würzburg studierte sie Sonderpädagogik in den Fachrichtungen Lern- und Sprachbehindertenpädagogik. Nach zwei Jahren in Nabburg arbeitete sie ab 1997 an der Förderschule in Tirschenreuth. Nach zehn Jahren wurde sie dort zur stellvertretenden Schulleiterin ernannt.

Ihr künftiges Aufgabengebiet wird Personalführung und Verwaltung umfassen. Weiter kümmert sich Andrea Kostka um den Schulentwicklungsprozess, um Fortbildungen, offene Beratung und Diagnose sowie Auskunft für Lehrerkollegium und Eltern. Zudem soll die neue Konrektorin an der Umsetzung der Maßnahme "Integration durch Kooperation" mitwirken. Die Arbeit mit den Schülern liegt ihr besonders am Herzen. Schulleiter Hetz sieht die Neue als Glücksfall. Er verstand sich auf Anhieb mit ihr. Die 45-Jährige ist verheiratet und hat eine Tochter.

Leiser Abschied

Karl-Heinz Moller wollte, dass um seine Person kein großes "Trara" gemacht wird. Seine Entlassungsurkunde hatte ihm Rektor Hetz überreicht. Seit 1989 unterrichtete Moller bereits an der Schule. Im September 1996 wurde die neue Schule auf dem Neustädter Kulturhügel ihrer Bestimmung übergeben. Damit endete auch die Raumnot. 2004 wurde der beliebte Pädagoge zum Konrektor befördert. Am letzten Schultag fiel es dem profilierten Lehrer schwer, Worte an die Entlassschüler zu finden. Er verzichtete auf eine Abschiedsfeier. Im Kreise der Kollegen stieg ein kleines Fest. Für die Zukunft ist Moller nicht bange. Als Opa sei er schon beschäftigt. Gerne geht der Pensionist auch zum Wandern in die Berge.
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