Neustadt in Nöten

Für die verletzten Stammkräfte sprangen zuletzt Spieler aus der zweiten Reihen wie der formstarke Eric Hickman (am Ball) erfolgreich in die Bresche. Bild: A. Schwarzmeier

Aus der Not eine Tugend wollen die Neustädter Basketballer bei ihrem Gastspiel am Samstag in Erlangen machen. Dem Tabellenführer der Bayernliga Nord fehlen weiterhin fünf Leistungsträger.

Halfen am vergangenen Wochenende gegen die TG Würzburg noch "Aushilfsspieler" wie Martin Merkl, die mittlerweile sieben Spiele andauernde Siegesserie weiterzuführen, muss DJK-Coach Uwe Glaser gegen den Tabellenneunten auch auf diese verzichten.

Einstellung muss passen

Daher - und mit dem Heimvorteil der Mittelfranken - relativiert sich die auf dem Papier klare Favoritenrolle der DJK. "Wenn die Einstellung nicht passt, können wir gegen jede Mannschaft Probleme bekommen", beschreibt Glaser die Ausgangsbasis vor dem schwierigen Spiel. "Das Gute an der derzeitigen Situation ist, dass wir die Spiele wesentlich fokussierter angehen."

Dazu braucht Erlangen unbedingt einen Erfolg. Der TB droht, nach zwei Niederlagen in Folge mit nur zwei Punkten Polster auf die Abstiegsränge, in den Tabellenkeller zu rutschen. Doch wozu die über Jahre eingespielte Mannschaft fähig ist, zeigte zuvor ein Auswärtserfolg in Eggolsheim.

Dazu hat die zwar statistisch zweitschwächste Offensive mit Topscorer Martin Borgmeier (14,5 Punkte im Schnitt) und mit dem erfolgreichsten Dreier-Schützen der Liga, Jakob Krüger (3,2 im Schnitt), zwei brandgefährliche Spieler im Team, die ein Spiel alleine entscheiden können.

Positiv dürfte der souveräne Eindruck vom 80:66-Hinspielerfolg der DJK stimmen. In eigener Halle beherrschte Neustadt in der Hinrundenbegegnung den Gegner. Konzentrationsschwächen sorgten aber dafür, dass Erlangen im Schlussviertel noch einmal aufkam. Das sollte der Ligaprimus in der aktuellen Besetzung aber tunlichst vermeiden.

Glaser: Konzentriert spielen

Dieser Meinung ist auch der DJK-Trainer: "Daher müssen wir wieder mit der gleichen Konzentration, wie in das Würzburg Spiel gehen, in dem wir praktisch im ersten Viertel das Spiel schon entschieden haben." Zunächst gilt es jedoch, das Abschlusstraining heil zu überstehen. "Bleibt zu hoffen, dass sich niemand weiter verletzt oder krank wird. Auf der anderen Seite zeigten zuletzt gerade auch die Bankspieler, dass sie bereit sind", gibt sich Glaser optimistisch.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.