Neustadt und Störnstein verengen Reiserdorfer Berg
Bund der Sanierer

Wohl denen, deren Freundschaft nicht beim Geld aufhört. Neustadt und Störnstein gehören in diese Harmonie-Riege. Sie haben sich darauf geeinigt, den Reiserdorfer Berg gemeinsam zu sanieren und die Kosten von 30 000 Euro anteilig aufzuteilen. Die Ortsgrenze verläuft genau auf der Brücke.

Die Initiative dazu ging vom Neustädter Rathaus aus. Der Störnsteiner Bürgermeister Markus Ludwig zeigte sich aufgeschlossen. "Ich denke, wir haben eine intelligente Lösung gefunden, die uns Geld spart und Fußgänger schützt", freut sich sein Kollege Rupert Troppmann. Da die Straßenränder wegbrechen, soll an den betroffenen Stellen die Fahrbahn verengt werden. Das ist billiger als eine Sanierung des Banketts. An den verengten Stellen soll Tempo 30 gelten, verbunden mit einem Gewichtslimit von 3,5 Tonnen für Laster.

Auf Störnsteiner Seite ist die Fahrbahn noch eher intakt. Daher wird dort mit mobilen Teilen verengt, ähnlich wie bei der Verkehrsinsel am Landkreissiedlungswerk. Was auf Neustädter Gebiet passiert, soll das Ingenieurbüro Zwick mitentscheiden. Zudem will die Stadt sich mit der Polizei abstimmen.
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