Neustädter Basketballer am Samstag nach Schweinfurt
Underdog im Top-Spiel

Es wird ein Spiel, in dem Fehler der DJK-Basketballer nicht verziehen werden. Der Tabellendritte reist am Samstag, 22. November, mit gemischten Gefühlen zum Spitzenspiel zur DJK Schweinfurt, den punktgleichen Zweiten der Bayernliga Nord. Beim bisher stärksten Gegner erwartet die DJK Neustadt ein Offensiv-Feuerwerk.

Darauf sind Uwe Glaser und seine die Truppe aber vorbereitet. "Wir dürfen uns vor allem nicht gleich zu Beginn des Spiels den Schneid abkaufen lassen. In den letzten Spielen hat Schweinfurt vor allem zu Hause ziemlich viel Druck gemacht", erzählt Glaser.

Das statistisch offensivstärkste Team mit dem aktuellen Topscorer der Liga, Benedikt Weber (19,3 Punkte im Schnitt), und Fabian Hockgeiger (14) bietet allerdings mehr als reines "Run and Gun", auch wenn bei der überraschenden Niederlage der Unterfranken gegen die Weidener Coocoons vergangenes Wochenende ein anderer Eindruck entstand.

"Rein von den Offensiv-Werten sind sie vergleichbar mit unserer Mannschaft", analysiert Neustadts Coach. "Es gilt das gleiche wie in den letzten Spielen. Wir müssen vor allem offensiv unseren Rhythmus finden und mit Intensität und Leidenschaft in der Defense agieren."

Das Tempo bestimmen

Auch eine Konzentration auf das Duo Weber/Hockgeiger, das in Weiden 64 der 90 Punkte für die Gäste erzielte, hält Glaser für falsch. "Schweinfurt ist breit aufgestellt, hat fünf Spieler die sonst zweistellig punkten", so der Trainer. "Wir müssen das Tempo kontrollieren. Es wird also alles andere als eine leichte Aufgabe." Die noch schwerer wird, da die DJK voraussichtlich weiter auf Tobi Merkl und Daniel Wunderlich verzichten muss.
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