Neustädter Talente Kay Bruhnke und Nico Wenzl nach Bamberg und Bremerhaven
Top-Clubs wollen DJK-Korbjäger

Deutscher Meister: Kay Bruhnke (links) und Nico Wenzl bei den Titelkämpfen in Berlin.
Wenn der Deutsche Basketballmeister ruft, kann ein Spieler das kaum überhören. Kay Bruhnke (14), U14-Bayernligaspieler der DJK Neustadt, wechselt zur kommenden Saison zum Jugendbundesliga (JBBL)-Team der Brose Baskets Bamberg. Und auch Teamkollege Nico Wenzl (14) wird das DJK-Trikot künftig nicht mehr tragen. Ihn zieht es zu den Eisbären Bremerhaven.

Flügelspieler Bruhnke (34,8 Punkte im Schnitt) und Aufbauspieler Wenzl (21,5) dominierten im vergangenen Jahr die Scorerliste ihrer Liga. Die DJK musste sich in den Playoffs nur knapp dem späteren deutschen U14-Meister Bayern München geschlagen geben. Neben dem Sprung in die Bayernauswahl wurden sie zudem in Berlin deutscher 3on3-Meister. Dies weckte Begehrlichkeiten, die die DJK-Basketballer nur zu gut kennen. Bereits sieben Eigengewächse liefen für verschiedene JBBL-Vereine auf. Was einerseits ein großes Kompliment für die nachhaltige Nachwuchsarbeit bedeutet, heißt aber auch, dass der Unterbau des Herren-Teams leidet. Dennoch freut sich der Verein für seine Nachwuchstalente.

"Es war sicher keine einfache Entscheidung für uns, denn es waren etliche Vereine an Kay dran - Würzburg, Schwabing, München Ost, Bayern München, Urspring, Bamberg und Bayreuth", erzählt Vater Paul Bruhnke. "Wir haben uns mehrere Vereine angeschaut, am Ende war Bamberg die beste Lösung. Kay kennt dort viele Trainer und Spieler." Ein Probetraining und die professionelle Betreuung durch Ärzte und Trainer hätten den Ausschlag gegeben. Ein großes Plus sei zudem, dass Bamberg nicht zu weit entfernt liegt. Diesen Vorteil hat Wenzl nicht, der Bremerhaven gegenüber Jena, Schwabing, Würzburg, Bayreuth und Bayern den Vorzug gab. Laut Vater Marc Wenzl, weil das ganze Paket stimmt: "Dort sehen sie Nico als Führungsspieler und bringen ihn im Training weiter und geben ihm entsprechend Spielzeit".

Die ersten Eindrücke der beiden, auch was die schulische Ausbildung betrifft, seien positiv. Zunächst müssen sie in der JBBL Fuß fassen. Den Traum, Profi zu werden, haben beide.
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