NGG fordert 150 Euro mehr

Rund 12 000 Tonnen Joghurt, Käse, Butter, Quark, Milch und Co. verzehrten die Verbraucher im Landkreis im vergangenen Jahr, 125 Kilogramm pro Kopf. Viele Arbeitsplätze in der Region hängen von der Milch ab. Deshalb fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein Ende des Preis-Dumpings. "Molkereiprodukte stehen für Qualität. Sie dürfen nicht durch Niedrigpreise verramscht werden", sagt Rainer Reißfelder. Der Geschäftsführer der NGG Oberpfalz fordert faire Erzeugerpreise und eine bessere Bezahlung der Arbeitnehmer. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die NGG eine Lohnerhöhung von 150 Euro im Monat für alle Beschäftigten in der bayerischen Milchwirtschaft. Außerdem soll der Arbeitgeber-Beitrag bei der tariflichen Altersvorsorge von 700 auf 1000 Euro jährlich angehoben werden.
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