Noch niemals in New York, aber in Neustadt: Udo lebt

Noch niemals in New York, aber in Neustadt: Udo lebt (bey) Der Saal in der Stadthalle ist dunkel, die Scheinwerfer strahlen nur den schwarzen Flügel auf der Bühne an. Das Original war zu Lebzeiten bekannt für schlichte Kulissen. Bei der Udo-Jürgens-Tribute-Show passte sich Andy Rühl dieser Optik an. Viele Zuhörer hatte er nicht. Schade, denn gleich das erste Lied machte deutlich, dass er mehr ist, als ein Udo-Imitator. Die Stimme ist frappierend ähnlich, Gestik und Mimik verraten intensive Beschäftigung
Der Saal in der Stadthalle ist dunkel, die Scheinwerfer strahlen nur den schwarzen Flügel auf der Bühne an. Das Original war zu Lebzeiten bekannt für schlichte Kulissen. Bei der Udo-Jürgens-Tribute-Show passte sich Andy Rühl dieser Optik an. Viele Zuhörer hatte er nicht. Schade, denn gleich das erste Lied machte deutlich, dass er mehr ist, als ein Udo-Imitator. Die Stimme ist frappierend ähnlich, Gestik und Mimik verraten intensive Beschäftigung mit dem Vorbild. Der Anzug, die lockere Krawatte und das rote Einstecktuch tun ein Übriges. Ach ja, Klavier spielt Rühl auch famos. Das Publikum klatscht begeistert mit, wenn der Entertainer vom "Ehrenwerten Haus" singt. Auch die weiteren Hits lassen das Publikum schwelgen: "Ich war noch niemals in New York" oder "Griechischer Wein". Augen zu und kein Zweifel: Am Flügel saß an diesem Abend Udo Jürgens. Sonst niemand. Bild: bey
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