Operation Friendship zu Gegenbesuch in Massachusetts - In USA Alltagsleben und touristische ...
"Kommt zurück und bringt Eure Familien mit"

Zwei Tage New York mit Schaulaufen am Times Square waren einer der Höhepunkte des Jugendausstauschs mit Amerika. Bild: stn
Drei unvergessliche Wochen verbrachten zehn Jugendliche mit Betreuer Felix Steiner in Palmer/Massachusetts beim Jugendaustausch von Operation Friendship. Bereits bei der Ankunft am Flughafen Logan in Boston flossen Freudentränen, als die Neustädter ihre amerikanischen Freunde vom letztjährigen Austausch im Landkreis wieder trafen.

19 Tage waren die Deutschen in amerikanischen Gastfamilien untergebracht. Zum abwechslungsreichen Programm gehörten Wandern, Baden im Meer, Minigolf oder Go-Kart fahren sowie der Besuch eines Freizeitparks. Für so manchen Neustädter blieben die zahlreichen Regeln des amerikanischen Baseballs ein Rätsel, trotz wiederholter Erklärung.

Ausflugsziel war auch Boston, die Hauptstadt von Massachusetts, mit seinem berühmten Quincy Market. Höhepunkt des Aufenthalts aber war der zweitägige Besuch in New York mit Bootsfahrt zur Freiheitsstatue, dem Museum am Ground Zero und dem Central Park. Absolut begeistert waren die Jugendlichen vom Musical "Something Rotten" am Broadway und dem Lichterspiel am nächtlichen Times Square.

Beim Abschied flossen heftige Tränen. "Das ist eben das besondere an Operation Friendship. Durch den Aufenthalt in Gastfamilien gewöhnt man sich so aneinander und aufgrund der einmaligen Gastfreundschaft wird man zum Familienmitglied", kommentierte Steiner die starken Emotionen am Flughafen. "Die vergangenen Wochen waren bei weitem die besten meines Lebens und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr", meinte Josh Lacroix, bei dem Maxi Käs aus Weiden und Steiner wohnten.

Karen Canning, Gastmutter von Jonas Käs aus Luhe und Johannes Kohl aus Weiden fügte hinzu: "Es hat uns absolut Spaß gemacht, euch in unserem Haus zu haben. Kommt zurück und bringt Eure Familien mit. Unser Heim ist Euer Heim." Auch alle deutschen Jugendlichen zeigten sich total begeistert. "Durch den Aufenthalt in Gastfamilien lernt man das Alltagsleben erst so richtig kennen und durch das gemeinsame Programm unternimmt man auch Dinge und sieht Orte, die man als normaler Tourist nie erleben würde."

Viola Hümmer aus Mantel postete auf Facebook über ihre amerikanische Gastgeberin: "Ich hatte nie eine Schwester. Jetzt habe ich die beste!" Und so freuen sich schon alle auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr im Landkreis Neustadt.

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Weitere Infos und Bilder im Internet:

http://www.operationfriendship.bayern
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