Pater Adalbert erinnert bei Kolpingsfamilie an Pater Franz Reinisch - Eid auf Hitler verweigert
Mut zum Widerstand

Die Kolpingsfamilie ist eien treu Gemeinschaft. Von links: Josef Gleißner, Heinrich Bierl, Franz Grau, Norbert Schmidberger, Gabi Gleißner, Karl Greiner, Hermann Schmid und Pater Marek.
Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Norbert Schmidberger, nahm am Kolpinggedenktag ein neues Mitglied in die Gemeinschaft auf und ehrte zahlreiche langjährige Angehörige. Als Festredner sprach Pater Adalbert vom Kloster St. Felix über Pater Franz Reinisch, der den Fahneneid auf Hitler verweigert hatte.

Obwohl Reinisch mehrere Möglichkeiten bekommen und ihm die Kirchenführung es nahegelegt habe, schwor er nicht auf Adolf Hitler und wurde hingerichtet. Pater Adalbert schloss mit den Worten "Mut zum Widerstand". Auch Stadtpfarrer Josef Häring und stellvertretender Bürgermeister Heinrich Maier griffen das Thema auf und stellten die Besonderheit dieses Widerstands heraus.

Schmidberger zeichnete dann zusammen mit Stellvertreterin Gabi Gleißner und Präses Pater Marek Franz Grau und Hermann Schmid für 50-jährige Zugehörigkeit zur Kolpingsfamilie aus. Für 60 Jahre Treue wurden Josef Gleißner, Heinrich Bierl und Karl Greiner geehrt. Die langjährigen Mitglieder seien der Beweis, was Treue und Zuverlässigkeit auch in einer schnelllebigen Zeit bedeuten.

Neu aufgenommen wurde Johannes Nagler. Für die Musik sorgte die Veehharfengruppe der Musikschule.
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