Peter Reiser bleibt Vorsitzender

Die Freien Wähler setzen im Vorstand auf (von links) Hans-Peter Krücken, Arthur Reiser, Hermann Schmid, Karl Meier, Gerhard Eismann, Regina Kuhnle, Peter Reiser, Franz Eich, Gerhard Steiner und Zacharias Rebl. Bild: stn

Die Freien Wähler lassen den bisherigen Vorstand nochmal ran. Peter Reiser bleibt Chef, Hermann Schmid sein Stellvertreter. Als Schriftführer ist weiterhin Gerhard Eismann zuständig und als Kassiererin Regina Kuhnle.

Die Jahreshauptversammlung entschied sich ferner für Gerhard Steiner, Hans-Peter Krücken und Thomas Steiner als Beisitzer. Neu hinzu kommt Nicole Prasow. Kreisrat Karl Meier bleibt Beauftragter für überregionale Aufgaben. Revisor ist weiterhin Franz Eich. Arthur Reiser ersetzt Franz Fleischmann.

Reiser erinnerte an das Starkbierfest sowie die Klausurtagung. Zum Stadtentwicklungskonzept betonte er nochmals, dass die Freien Wähler bewusst darauf verzichtet hätten, im Vorfeld erarbeitete Anträge vor die Ergebnisse des Workshops zu stellen. Man wolle sich gemeinsam mit den Ergebnissen auseinandersetzen und sie aufarbeiten. Dies sei auch mit den anderen beiden Stadtratsfraktionen so vereinbart. Deshalb waren die Freien Wähler auch überrascht, dass gleich darauf von CSU und SPD ein Paket an Anträgen gestellt wurde. Gesuche wie den Bau von Kreisverkehren am Raiffeisenplatz oder an der Grader-Kreuzung sieht Reiser als kontraproduktiv an, da diese Regelung den Verkehr durch die Kreisstadt eher erschweren als erleichtern werde.

Abgekupferte Idee

Auch andere Themen der Anträge hätten die Freien bereits früher schon angesprochen, etwa Betreutes Wohnen. Reiser verwies dabei auf die Haushaltsrede von Fraktionssprecher Gerhard Steiner. In diesem Zusammenhang stellte Steiner auch den Antrag, Ampelübergänge barrierefrei umzugestalten. Leider habe dies der Bauausschuss aufgrund der Kosten abgelehnt. "63 000 Euro sind für die drei Überquerungen zwar eine Menge Geld, man könnte aber die Maßnahmen auf drei Jahre aufteilen und mit der Anlage am Raiffeisenplatz beginnen. Die Kosten hierfür belaufen sich dabei nur auf 10 000 Euro", argumentierte Steiner.

Meier berichtete über die Aktivitäten im Kreistag und verwies auf die Landesdelegiertenversammlung in der Stadthalle am 10. Oktober. Enttäuscht ist Meier über die Arbeit im Arbeitskreis Arbeit und Bildung beim Stadtentwicklungskonzept. Aufgrund der Zusammensetzung des Ausschusses seien nur mehr Themen der Bildung aufgearbeitet worden und nichts zum Komplex Arbeit.

Reiser stellte die nächsten Aktionen vor: das Hinterhoffest am 28. August, das Schlachtschüsselessen am 30. Oktober und den Besuch des Chemnitzer Weihnachtsmarkts am 28. November.
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