Pfarrheim bleibt stehen

Noch ist es nicht endgültig, nach dem Willen der Kirchenverwaltung und des Pfarrers soll das Pfarrheim St. Georg aber nicht komplett umgekrempelt werden oder einem Neubau weichen. Bild: Götz

Nun ist es fast amtlich. Das Pfarrheim St. Georg soll nicht abgerissen oder generalsaniert, sondern für rund 150 000 Euro ertüchtigt werden. So kündigt es Pfarrer Josef Häring im Pfarrbrief an. Allerdings hat die Diözese noch nicht grünes Licht gegeben.

(phs) Häring erläuterte den Gläubigen ausführlich, warum die Kirchenverwaltung sich gegen die große Lösung sträubt. Die würde zwischen 800 000 und 1,2 Millionen Euro kosten. Geld, das auf Jahre hinaus für anstehende Sanierungen der Friedhofskirche oder der Pfarrkirche fehlen würde.

Daher habe die Kirchenverwaltung zusammen mit Architekt Uli Greiner entschieden, lieber nur das Nötigste zu erledigen: neue Heizung, Erdgasanschluss, behindertengerechter Eingang, neue Fenster, gedämmtes Dach. Um Geld zu sparen, sollen Freiwillige mit anpacken. Was allerdings seit Monaten dazu aussteht, ist ein Gespräch mit der Stiftungsaufsicht der Diözese in Regensburg, sprich der Bischöflichen Finanzkammer. "Demnächst" heißt es dazu nahezu wöchentlich von beiden Seiten. Dabei könnten sie auch Unklarheiten über die weitere Nutzung ausräumen. Wie die Diözese gegenüber dem NT mitteilt, sollen Gruppen wie Ministranten oder Kolping wegen der Sanierung in naher Zukunft aus dem Pfarrheim raus. Häring hält das nicht für nötig. "Es soll immer ein Teil geöffnet sein." Bis zum Winter hätte er gerne alles fertig. Auch die frühere Hausmeisterwohnung soll nicht mehr abgerissen werden. Stattdessen soll sie demnächst Asylbewerber beherbergen. Die Verträge mit dem Landratsamt seien bereits unterschrieben. Gesprächsbedarf besteht jedoch weiter beim Friedhof, den die Pfarrei gerne an die Stadt abgeben würde. Zuvor soll aber die Kirchenverwaltung die Friedhofsmauer sanieren, heißt es aus Regensburg.
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