Planungen für Gaudiwurm und After-Zug-Party laufen auf vollen Touren
Sicherheitsstufe eins

Der Faschingszug am Sonntag, 15. Februar, soll der Höhepunkt des närrischen Treibens in der Kreisstadt werden. Um sicherzustellen, dass auch alles glatt läuft, hat der Verein Neustädter Faschingszug alle Gruppen bei einer Besprechung im "Weißen Rößl" informiert.

Empfang im Rathaus

Bürgermeister Rupert Troppmann empfängt die Faschingsgesellschaften um 10.30 Uhr im Rathaus. Ab 13 Uhr stellen sich die Umzugswagen und Fußgruppen auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes Legat und in der Inneren Flosser Straße auf. Um 14 Uhr setzt sich der Gaudiwurm in Bewegung und rollt über den Stadtplatz in die Freyung.

Für Sicherheit sorgen die Feuerwehr und das Rote Kreuz. Zeremonienmeister Georg Kunz bat die Zugteilnehmer, auf den verkehrssicheren Zustand ihrer Gefährte zu achten. Insbesondere bei der Anfahrt nach Neustadt dürfe die Dekoration des Wagens die Scheinwerfer und Blinker nicht verdecken. Jedes Fahrzeug muss von mindestens vier Personen eskortiert werden. Bei Gespannen sind entsprechend mehr Leute nötig. Albert Arnold von der Polizeiinspektion Neustadt wies auf die maximale Fahrzeughöhe von 5,40 Metern hin.

Um 17 Uhr müssen alle Getränkeverkäufe den Ausschank einstellen. Festende ist um 17.30 Uhr. Dann wird auch der Verkehr wieder freigegeben. Nach dem Umzug erwartet der Vorsitzende des Fördervereins Neustädter Faschingszug, Sandro Schäffler, wieder großen Andrang bei der After-Zug-Party im Parkdeck. 2014 sorgten einige stark alkoholisierte Randalierer für einen größeren Polizeieinsatz und einen vorzeitigen Abbruch. Das soll sich heuer keinesfalls wiederholen. Der Förderverein hat zusammen mit Sicherheitsdienst, Polizei und Stadtverwaltung ein Sicherheitskonzept entwickelt. Kern ist eine Vergrößerung der Veranstaltungsfläche, die sich in einen Innenbereich (Parkdeck) und einen erweiterten Außenbereich über die ersten beiden Parkstreifen Richtung Stadthalle gliedert.

Innen ist Platz für 1500 und auf der Freifläche für 3000 Partygäste. Die Anzahl der Sicherheitsleute wird verdoppelt, die Oberfläche des Parkdecks ausgeleuchtet und abgesperrt. Zu stark alkoholisierte Personen werden abgewiesen. Wegen der zusätzlichen Beleuchtung, der Verdoppelung des Sicherheitspersonals und gestiegener Gema-Gebühren werden zwei Euro Eintritt verlangt.

Die 30 Meter lange Bar ist gut bestückt. Für den Sound sorgt DJ Eddie. Getränke und Brotzeiten gibt es am Stand von Stadthallen-Wirt Peter Siller. Die Anwohner können sich bei Fragen unter der Telefonnummer 0179/2935557 informieren.
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