Polizisten geben Siedlern Tipps gegen Wohnungseinbrüche
Mit dem Zusperren fängt es an

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche im Bereich der Polizeiinspektion Neustadt nimmt kontinuierlich zu. Häufig werden die Delikte durch sorgloses Verhalten der Haus- und Wohnungsbesitzer begünstigt. Die Neustädter und Altenstädter Siedler organisierten deshalb einen Vortrag zur Prävention. Dazu referierten Erster Polizeihauptkommissar Werner Hanauer und Kriminalhauptmeister Dieter Melzner vor über 60 Besuchern.

"Besitzer machen es den Einbrechern durch unverschlossene Haus- und Terrassentüren sowie Fenster oft leicht, einzusteigen", bedauerte Hanauer. Während die Zahl der Delikte von 2012 auf 2013 um nur 4 Prozent gestiegen sei, seien 2013 acht Einbrüche und 2014 doppelt so viele gemeldet worden. Dabei sei der verursachte Schaden oft geringer als die psychische Belastung der Geschädigten. Die einfachste Sicherungstechnik sei, Fenster und Türen immer abzusperren, rieten die Polizisten. Über weitere Sicherheitsmaßnahmen klärte Dieter Melzner auf. Wer denke, bei ihm sei nichts zu holen, der irre. Der Einbrecher wisse dies vorher nämlich auch nicht.

Auch ein offenes Auge des Nachbarn sei ein äußerst wirksamer Schutz. Eine lockere Gartengestaltung trage dazu bei, dass unbefugte Personen am Haus gleich gesehen würden. Melzner riet dazu, eine Liste der Wertsachen und Fotos mit Größenangaben der wertvollsten Dinge anzufertigen, die vorhandenen Sicherungen auch zu nützen und bot an, das Wohnobjekt auf Sicherheitsmängel zu überprüfen.

Weber informierte ferner über eine geplante Fünf-Tages-Fahrt an den Gardasee vom 7. bis 11. September, die die Siedler gemeinsam mit dem Katholischen Frauenbund unternehmen.
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