Regensburger Landrätin Tanja Schweiger diskutiert Themen bei Ortsbesichtigung mit Parteifreunden
Freie Wähler kommen zur Landestagung

Begeistert von den Räumlichkeiten der Neustädter Stadthalle zeigte sich die Bezirksvorsitzende der Freien Wähler Tanja Schweiger. Von links: Kreisrat Karl Meier, Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler, Bezirksvorsitzende und Landrätin Tanja Schweiger und Kreisrat Bernhard Pscheidt. Bild: stn
Die Landesversammlung der Freien Wähler am 10. Oktober wirft ihre Schatten voraus. Von der Stadthalle als Tagungsort machte sich Bezirksvorsitzende Tanja Schweiger ein Bild. Die Regensburger Landrätin zeigte sich begeistert von den schönen Räumlichkeiten, den guten Parkmöglichkeiten und der Bahnanbindung für die aus ganz Bayern anreisenden Teilnehmer.

Im Anschluss berichtete sie FW-Kreisvorsitzender Gabriela Bäumler und den Kreisräten Karl Meier, Bernhard Pscheidt und Gerhard Steiner von ihren Erfahrungen als Landkreis-Chefin zum Thema Asyl. Sie hob die Bedeutung eines zentralen Ansprechpartners für die vielen ehrenamtlichen Betreuer und Helfer hervor.

Neue Stromtrassen seien bei weitblickender Planung und Speichermöglichkeiten vor Ort nicht nötig, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Dezentrale Produktion mit vielen vernetzten Stromerzeugern aus Kraft-Wärme-gekoppelten Heizungsanlagen, Wind- und Wasserturbinen und Photovoltaik mache diese Hochspannungsleitungen überflüssig.

Im Energiebereich müsse man heute nicht über Trassen reden, sondern über E-Mobilität, Smart Grid, Smart Metering, Energieproduktion mit regenerativen Energien, Entwicklung der Energiespeicher und Energieeinsparung. Die massiven Einschnitte bei der Solarförderung, die Ausnahmeregelung für den Ökostromanteil zu Lasten der Bevölkerung und die 10-H-Regelung nannten die Freien Wähler kontraproduktiv. Sie hätten vor allem dem Mittelstand und somit der regionalen Wertschöpfung geschadet. Dabei läge vor allem in der dezentralen Energiewende ein riesiges Potential zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Bernhard Pscheidt berichtete der Bezirksvorsitzenden von den aktuellen Planungen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof und der erwarteten Lärmverdopplung entlang der Bahnlinie. Gabriela Bäumler betonte, dass sich die Freien Wähler im Landkreis nicht gegen eine Modernisierung der Bahn aussprechen, dass aber der Schutz der Bevölkerung vor erhöhten Lärm längeren Güterzügen von der bundeseigenen Deutschen Bahn AG eingefordert werden müsse.
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