"Sängerbund"-Chef organisiert Ausflug nach Dresden - "Tannhäuser" als Höhepunkt
Stau vor der Kirchentür

Dresden war Ziel einer Tagesreise, die der Vorsitzende des Männergesangvereins "Sängerbund", Karl Frisch, organisiert hatte. Ein Großteil der 34 Teilnehmer steuerte gleich das Gewölberestaurant Pulverturm in der Altstadt an. Andere besichtigten erst die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und 2005 wiedereröffnete Frauenkirche.

Eine große Menschenmenge staute sich am "Tag der offenen Kirchentüre" vor dem Haupteingang. Zentimeter um Zentimeter schob sich die Menschentraube langsam ins Innere. Ein überwältigender Anblick der Barockkirche war der Lohn. Ferdinand Kamm und Frisch sprachen später darüber, dass sich bei Besuchen vor und nach der Wende dort lediglich ein riesiger Stein- und Schutthaufen aufgetürmt hatte.

Nach dem Rundgang über die Festungsmauern des Zwingers folgte ein Besuch der Richard-Wagner-Oper "Tannhäuser". Alle Schauspieler, sowohl Tannhäuser-Darsteller Stephen Gould, Venus Alexandra Petersamer, Elisabeth Strid als Landgrafennichte Elisabeth und Simeon Esper als Walther von der Vogelweide, als auch der sächsische Staatsopernchor sowie das Symphonieorchester und die Staatskapelle Dresden brillierten bei der romantischen Oper in drei Aufzügen. Für die Ausflügler war das der Höhepunkt der gelungenen Fahrt.
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