Sanitäter und Mediziner bedauern Wegfall von Fortbildung
Umsonst retten

Fortbildungen gehören zum Selbstverständnis von Rettungsdienstmitarbeitern und Notärzten. Eine besonders aufwendige Einheit absolvierte eine Gruppe aus der Nordoberpfalz nun zum letzten Mal. Im Institut für Notfallmedizin in München trainierten Sanitäter und Notärzte aus Kemnath, Erbendorf, Vohenstrauß und Neustadt gemeinsam.

Die mehreren Tausend Euro für den Tageskurs stammen aus Mitteln der Kostenträger, die für die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst zu Ausbildungszwecken im Rettungsdienstbereich bereitgestellt wurden. Im Rettungsdienstbereich Nordoberpfalz kümmern sich die drei Ärztlichen Leiter Dr. Josef Kick, Dr. Florian Neuhierl und Dr. Gudrun Graf um die Qualität der Ausbildung.

In München trainierte die Gruppe ein realistisches Notfall-Szenario mit Rettungswagen-Simulatoren, kindlichen und erwachsenen Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Knochenbrüchen oder Bewusstlosigkeit. Dabei wurden die Teams gefilmt. Das Erlebte wird anschließend ausführlich diskutiert. Teamwork und Kommunikation werden so trainiert.

Aus Kostengründen werden die Simulationstrainingseinheiten vorerst nicht mehr gratis angeboten. Die Rettungsmediziner aus der Nordoberpfalz freuten sich umso mehr, den letzten Kurs dieser Art ergattert zu haben.
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