Schimmel AG übergibt 1000 Euro an Palliativstation
Zum Wiehern gut

Schimmel-Präsident Jürgen Lauber und Beate Merkel (rechts) übergaben an Dr. Susanne Kreutzer von der Palliativstation 1000 Euro, die von der Weidener Firma SSG stammen. Bild: bgm
Bis zu 20 Stationen an einem Tag reitet die Schimmel AG jedes Jahr am Rosenmontag und Faschingsdienstag ab, um als eine Art moderner Robin Hood Spenden zu sammeln. Ob Bürgermeister, Bankdirektoren oder Firmenchefs - keiner ist vor den sympathischen Gangstern sicher. Schimmelpräsident Jürgen Lauber ist schon seit 14 Jahren dabei. Für Beate Merkel dagegen war 2015 der erste Einsatz in der Faschingszeit.

Einen Teil der Erlöse aus der Schimmel-Versteigerung übergaben Lauber und Merkel an die Palliativstation. Die Geschäftsleitung der Firma SSG aus Weiden hatte 1000 Euro für den edlen Gaul geboten - unter der Bedingung, dass das Geld der Neustädter Einrichtung für Schwerkranke zugute kommt. "Ich bin begeistert", freute sich ärztliche Leiterin Dr. Susanne Kreutzer. Die Spende soll für das Brückenteam verwendet werden, das die Patienten nach ihrer Entlassung zu Hause weiterhin versorgt.

Seit über 65 Jahren gibt es die Tradition in der heutigen Form. Die Erlöse kommen in voller Höhe sozialen Einrichtungen wie Kindergärten oder Förderschulen zugute. Auch heute noch unterstützen die Arbeitgeber wie Pilkington oder OWS das fünfköpfige Team. Es wird von der Arbeit freigestellt und bekommt Kleinbus sowie Fahrer gestellt.
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