Schlagzeug-, Gitarren- und Klavierschüler präsentieren beeindruckende Kompositionen
Mit Sticks kräftig gewirbelt

Die zehnjährige Laura Weimann zupfte konzentriert eine Volksweise auf der Gitarre.
Klangliche und rhythmische Vielfalt zeigten die Schützlinge der Musiklehrer Johannes Preßl und Ulli Schmutzer beim Vortragsabend. Die Schlagzeug-, Klavier- und Gitarrenschüler hinterließen im überbesetzten Multifunktionsraum einen exzellenten Eindruck. Vorsitzender Reinhold Schwarzmeier und Musikschulleiter Karl Wildenauer lobten die Pädagogen als hervorragende Motivatoren.

Mit Begeisterung servierte Lukas Hilburger (Muglhof) auf dem Drumset das "Heimspiel". David Schäffler spielte mit ostinatem Rhythmus "Billie Jean" von Michael Jackson. Synkopierende Parts waren beim "Hall of Fame" von "The Script" eingebaut, die Florian Kurzwart (Weiden) souverän meisterte.

Mit schnellen Sechzehntel-Bewegungen spielte der siebenjährige Tim Bethmann "Altes Fieber" von den "Toten Hosen". Von der gleichen Formation präsentierte Christoph Schmid mit viel Drive "Tage wie diese". Die Schlagzeugschüler wandten dabei auch die moderne Play-Along-Technik mit an.

"Oh when the Saints" war der Klaviervortrag von Ella Weimann überschrieben. Ferner brachte sie stilistisch sauber "Sur le pont d' Avignon". Exakt spielte ihre Schwester Laura auf der Gitarre das melancholische "Malaguena".

Sehr melodisch klang das "Primavera" von Celine Market am Klavier. Leonie Heyd (Altenstadt) brachte mit viel Gefühl auf der Gitarre das Allegro. Marco Langner zelebrierte "I don't like Mondays" mit Glissando-Einleitung und modernen Vierklängen auf dem Flügel.

Einen besonderen Schlagzeug-Sound erzeugte Thomas Fleischmann (Muglhof) beim "Thinking out Loud". Mit Breaks gespickt war der Vortrag von Leon Köppel (Weiden), der mit "Hold back the River" überschrieben war. Eine eigene Komposition spielte fingerfertig und mit der nötigen Energie Lukas Trottmann.

Eine besondere Technik der Trommelstöcke zeigte das Percussions-Ensemble Philipp Ullmann (Windischeschenbach), Manuel Stör (Püchersreuth), Johannes Reber und Vinzenz Kahl (Botzersreuth) bei "Stick Beat". Raffinierte Fill-ins demonstrierte Kahl als Solist bei "Paradise".

Als Duo arbeiteten Jan Kuran (Püchersreuth) und Tim Eichinger bei "Uptown Funk" die Figuren, Rudiments und Paradiddles heraus. Swingend brachte Nicolas Rath "Last Week". Lukas Frey und David Mayerhöfer (beide Weiden) überzeugten bei "Numb" und "All the small things" mit beachtlicher Leistung.
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