Sieg im Neustadt-Duell

Die Gastgeber führten sehr schnell mit 10:2. Wieder mussten die Basketballer der DJK Neustadt einem Rückstand hinterherlaufen. Doch wie in der Woche zuvor befreite sich der Tabellenführer der Bayernliga Nord aus dieser Situation.

Ähnlich wie schon in Bamberg legte die DJK auch beim 81:61 (40:31)-Auswärtserfolg gegen die bislang sieglosen Namensvettern vom TTV Neustadt/Aisch einen etwas holprigen Start hin.

Verhaltene Verteidigung

Coach Uwe Glaser machte den Grund dafür aber schnell aus und blieb gelassen: "Wir fanden nur sehr schwer ins Spiel, weil wir in der Verteidigung zunächst ziemlich verhalten begonnen haben. Mit mehr Druck haben wir dann aber ins Spiel gefunden und Tobi Merkl hat uns dann mit drei Dreiern in Führung geworfen." Schon zum Viertelende führte der Favorit mit 17:14 und bekam die Begegnung immer mehr in den Griff.

"Im zweiten Viertel habe ich bereits komplett durchgewechselt, weshalb vielleicht der Spielfluss hin und wieder etwas gestockt hat, aber insgesamt haben wir nie die Kontrolle verloren, sondern den Vorsprung zum Ende der Halbzeit vergrößert", erzählte Glaser. Auch die jungen Spieler bekamen Einsatzzeiten. "Auch wenn sie vielleicht noch Fehler machen: Für mich ist wichtig, dass die Mitspieler sehen, dass ein Spiel nicht verloren geht, weil man in der ersten Hälfte einen Nachwuchsspieler eingewechselt hat."

In die zweite Hälfte starteten die Waldnaab-Neustädter deutlich besser. "Vor allem durch intensive Verteidigung haben wir dem TTV den Nerv gezogen", meinte der Coach, dessen Team sich weiter absetzte. "Wir kamen letztlich auch nicht mehr in Gefahr, weil die Spieler des TTV mehr mit sich selbst und den Schiedsrichtern beschäftigt waren, als mit dem Spiel." Insgesamt sei es ein souveräner Erfolg gewesen, lobte Uwe Glaser. Vor allem Tobi Merkl und Jonas Meißner hätten stark gespielt.

Gefährlicher Gegner

Obwohl die DJK mit dem Erfolg weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze bleibt, tut sich Glaser schwer, die bisherigen Leistungen einzuschätzen. "Der TTV hatte ein paar ganz gute Spieler, aber insgesamt wenig Struktur", so Glaser. Ein solches, ziemlich robustes und überdurchschnittlich großes Team könne durchaus unangenehm werden, wenn es von Außen gut trifft oder man selbst keine Ballgewinne für Fastbreaks bekommt.

"Das nächste Spiel bei TG Würzburg II wird zeigen, wie weit wir sind. Aber wir haben jetzt bereits zwei Auswärtsspiele gewonnen, das ist schon mal wichtig", meinte Glaser.
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