Soldatenkameraden gedenken Opfern von Gewalt
Verdun ist überall

Am Vorabend des Totensonntags gedachte die Soldatenkameradschaft 1873 der am Bezirksklinikum bestatteten Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Diakon Theo Margeth predigte über Gerechtigkeit. Gäbe es keine Gerechtigkeit, wäre das Leben das Ungerechteste was es gibt," betonte er. Die Gerechtigkeit Gottes sei Wirklichkeit.

Nach dem Gottesdienst mit Pater Marek zog ein Trauermarsch zum Soldatenfriedhof. Dort segneten Pater Marek und Diakon Margeth die Gräber. In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Markus Ludwig an die Schlachtfeder von Verdun. "Diese Toten reden noch heute zu uns. Täglich werden uns in den Nachrichtenkanälen Krieg, Tod, Elend und barbarische Gräueltaten vor Augen gehalten."

Die Neustädter Turmbläser begleiteten das Gedenken musikalisch. Mit der Nationalhymne und drei Böllerschüssen endete die Andacht.
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